Achimer bekunden Willen zum Umdenken

Weniger Plastik, mehr Fahrradfahren, weniger Fleisch

Rund 500 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Erwachsene folgten der Einladung zur ersten Achimer Klimamahnwache. Foto: Schmidt
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Rund 500 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Erwachsene folgten der Einladung zur ersten Achimer Klimamahnwache.

Achim - Ein Umdenken für den Klimaschutz forderten gestern rund 500 Schüler sowie zahlreiche Erwachsene und Vertreter der Ratsfraktionen. Zu der Mahnwache auf dem Achimer Bibliotheksplatz hatten die Gruppe Fridays For Future (FFF) Achim und der Achimer Nabu eingeladen.

Auf dem Programm der Kundgebung standen von 10 Uhr morgens bis 14.30 Uhr Redebeiträge der Initiatoren mit Information und Begrüßung. Anschließend folgte Raum für Diskussion, freie Redezeit, Workshops und Musik. Die Schüleraktivisten Merlin Hanken und Finn Steffens zeigten sich begeistert vom großen Zuspruch beim ersten Achimer Klimastreik. „Wir sind für Klimaschutz und gegen Braunkohleabbau“, erklärten die jungen FFF-Aktivisten. „Wir brauchen eine gute Klimapolitik.“ Mit „Wer nicht hüpft, ist für Kohle“ brachten sie die Menge vertikal in Bewegung.

Sabrina Kernhoff vom Nabu unterfütterte die Forderung mit Argumenten: Die Klimaveränderung sei menschengemacht, dies sei inzwischen wissenschaftlich belegt und könne niemand mehr abstreiten. „Die Art, wie wir wirtschaften, und das Konsumverhalten sind die Ursache für extreme Wettererscheinungen wie Starkregen, Dürre und Orkane“, erklärte die Umweltaktivistin. Man habe bereits eine Kettenreaktion ausgelöst und müsse das Verhalten sofort ändern. Die Politik schaue weg und setze weiter auf Wirtschaftswachstum, und auch in Achim würden immer mehr Gewerbegebiete ausgelobt und dadurch Natur- und Ackerflächen vernichtet. Die Rednerin rief dazu auf, sich an Diskussionen zu beteiligen um gemeinsam zu überlegen, was man in Achim besser machen könne.

Für Vorschläge stand eine Wandtafel bereit, auf der Besucher ihre Ideen anheften konnten. Die Kernbotschaften lauten: weniger Plastik, mehr Fahrradfahren, weniger Fleisch auf den Tellern und mehr regionale Lebensmittel.

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