Fest lockt vom 15. bis 23. Dezember

Weihnachtsmarkt auf Bibliotheksplatz

Achim - Der Achimer Weihnachtsmarkt zieht vom Alten Markt auf den Bibliotheksplatz um und wird dort nicht nur an einem Wochenende locken, sondern mehr als eine Woche lang. Die Budenstadt, die zudem deutlich größer und anheimelnder ausfallen soll als in den vergangenen Jahren, können die Besucher 2017 vom 15. bis 23. Dezember genießen.

Diese gravierenden Neuerungen wurden am Donnerstag bei einem Pressegespräch im Rathaus bekanntgegeben. Veranstalter des Weihnachtsmarkts bleibe die Unternehmergemeinschaft Achim (Uga), sagte deren Vorsitzender, Marko Thönsing. Organisiert werde das Fest jedoch von Ulrik Borcherdt und Kevin Marks von der Achimer Firma Solight, die im Juni das Stadtfest erfolgreich auf die Beine gestellt hatten, „das beste seit vielen Jahren“, wie Thönsing anmerkte.

Er kündigte eine größere Vielfalt am neuen Standort im Vergleich zum „überschaubaren“ Markt nahe des Kreisels an und erläuterte: „Das Angebot wird am Wochenende größer sein und unter der Woche kleiner, da wir dann auf die Kunsthandwerker verzichten müssen, die keinen Urlaub nehmen können.“

Sie hätten überlegt, was die Achimer von einem Weihnachtsmarkt erwarteten, „an Atmosphäre, an Gerüchen?“, sagte Kevin Marks. „Sicherlich Tannengrün und Mandelduft und einen eher besinnlichen Charakter.“

Nostalgiefaktor wichtig

Für viele sei der Nostalgiefaktor wichtig, ergänzte Ulrik Borcherdt. Ältere schwärmten noch immer vom Markt in der Herbergstraße und dessen Attributen: „klein, kuschelig, eng“. Dort eine Budenstadt zu errichten, sei jedoch heutzutage aus Sicherheitsgründen, wegen der fehlenden Rettungsgasse, nicht mehr erlaubt. Der Bibliotheksplatz biete mehr Platz.

An Details, auch den Öffnungszeiten, die sich zumindest am Wochenende bis in den späteren Abend hinein erstrecken sollen, arbeiten die Organisatoren noch. Doch das Gerüst für den neuen, großen, langen Weihnachtsmarkt steht.

„Wir sind überzeugt, das wird ein toller Jahresabschluss für Achim“, sagte Borcherdt. Und meinte damit insbesondere das Finale am Sonnabend, 23. Dezember, wenn die Geschäfte länger geöffnet hätten und Dennis Volk auf seinem begehbaren Klavier ein akrobatisch-musikalisches Feuerwerk zünden werde. „Mr. Piano“ aus Achim habe für den Auftritt in seiner Heimatstadt sogar ein Gastspiel in der Schweiz sausen lassen, verriet Borcherdt.

Stadt hilft bei Finanzierung mit

Generell bekämen er und Marks im Hinblick auf den neuen Weihnachtsmarkt geradezu die Bude eingerannt. „Wir werden die besten Angebote aus nah und fern herausfiltern“, versprach der Organisator.

„Achim ist bei den Schaustellern inzwischen von der Roten Liste runter“, stellte auch Bürgermeister Rainer Ditzfeld erfreut fest. Das Stadtfest habe einen regelrechten Hype ausgelöst.

„Wir können in Achim etwas erreichen, wenn alle an einem Strang ziehen“, betonte Ditzfeld. Und die Stadt trage dazu bei, indem sie der Uga für alle Feste im Jahr insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung stelle.

Nach wie vor seien auch Vereine willkommen, den Weihnachtsmarkt mit Ständen oder Aktionen zu bereichern, informierten alle Beteiligten. Eine E-Mail an info@solight.de genügt.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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