Achimer Gruppe von Terre des Hommes verwirklicht neue Idee

Weihnachtsladen öffnet zur Marktzeit

Frauen von Terre des Hommes Achim statten das Ladenlokal an der Herbergstraße 1a mit weihnachtlichen Artikeln aus.
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Frauen von Terre des Hommes Achim statten das Ladenlokal an der Herbergstraße 1a mit weihnachtlichen Artikeln aus.

Achim – Der Besuch des Weihnachtsbasars der Achimer Arbeitsgruppe von Terre des Hommes am letzten Wochenende vor dem ersten Adventssonntag im Ratssaal ist für viele aus der Stadt zu einem lieb gewonnenen Ritual geworden. In anheimelnder Atmosphäre haben die Gäste dort viele Jahre lang ein buntes Angebot vorgefunden. Dazu gehörten von den AG-Frauen selbst hergestellte Textilien, Basteleien und andere hübsche dekorative und nützliche Geschenke für sich selbst und andere, Gaumenfreuden in Form von Keksen, Likören und Marmeladen, natürlich allesamt ebenfalls „Made in Achim“, und nicht wenige krönten den gemütlichen Bummel entlang der Stände dann auch noch mit einem Stück selbst gemachter Torte im eigens für den Basar im Rathausfoyer eingerichteten Café, bei dessen Genuss sich der eine oder die andere vielleicht auch noch über einen bei der Tombola ergatterten Preis freute.

Dass die Achimer Gruppe von Terre des Hommes dabei am Ende einen Verkaufserlös in Höhe von 10 000 Euro und mehr erzielte, die Kinderhilfsprojekten in ärmeren Teilen der Welt zugute kamen, bildete wohl für die allermeisten Besucher der Veranstaltung mehr als nur einen angenehmen Nebeneffekt. Im vorigen Jahr musste die AG den Basar wegen Corona allerdings abblasen, diesmal gibt es nun ein neues Konzept mit einem anderen Standort.

„Wir eröffnen an diesem Samstag an der Herbergstraße 1a im ehemaligen Café Chic einen Weihnachtsladen“, informiert Gruppensprecherin Bärbel Richter. „Der lädt dann an den Marktvormittagen bis zum Fest zum Besuch ein.“

Gemeinsam mit den übrigen knapp 20 Frauen der AG habe sie nach einer Alternative zu dem Basar im Ratssaal gesucht, da dort wegen des üblichen Andrangs an dem einen Wochenende die Mindestabstände nicht hätten gewahrt werden können, „das wollten wir zeitlich entzerren“, erläutert Richter. „Die Idee, ein leer stehendes Ladenlokal in der Innenstadt für den Verkauf der verschiedenen Artikel zu Weihnachten zu nutzen, fand dabei den größten Anklang.“

Doch trotz manch verwaister Geschäftsräume in der Fußgängerzone sei die Suche nicht einfach gewesen. Die Stiftung Waldheim, die die Immobilie an der Herbergstraße angemietet hat, aber dort erst im kommenden Jahr einzieht, habe der Gruppe dankenswerterweise ihr Okay für die vorübergehende Nutzung gegeben. „Ein langer und arbeitsintensiver Weg hat dazu geführt“, stellt Richter fest.

Gruppensprecherin Bärbel Richter freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher an den Markttagen.

Nach der Schlüsselübergabe habe sich die Frauengruppe, unterstützt von einigen Ehemännern, sofort daran gemacht, die Räume herzurichten. „Wir haben geputzt und dekoriert, Tapeziertische und Regale aufgestellt und Kartons voll mit Ware angeschleppt, die bereits gebastelt, getöpfert und genäht worden waren.“ Und aus gespendeten Dingen seien Besonderheiten für den Verkauf ausgesucht worden.

Der Weihnachtsladen ist bis zum 22. Dezember immer an den Markttagen mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Dort können Besucherinnen und Besucher nicht nur selbst hergestellte Kekse, Liköre und Marmeladen, sondern auch Adventsgestecke, Christbaumschmuck, allerlei Genähtes und Gestricktes, selbstgewebte Schals, Grußkarten, Schmuck und manches mehr erstehen. Außerdem lockt eine Tombola mit Losen für je 50 Cent. Nur das aus dem Rathaus gewohnte Café fällt laut Bärbel Richter wegen der Pandemie und auch aus Platzgründen weg.

„Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste“, sagt die AG-Sprecherin. Auch die Einnahmen dieses speziellen Basars will die Gruppe, wie üblich, für Kinderhilfsprojekte in der ganzen Welt verwenden.

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