Abschlussveranstaltung „Fisch muss schwimmen“

Klappmaul-Komiker begeistert großes Publikum im Freibad

Bei herrlichstem Sonnenschein verfolgte das Publikum im Freibad die Abschlussveranstaltung beim Festival „Fisch muss schwimmen“.
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Bei herrlichstem Sonnenschein verfolgte das Publikum im Freibad die Abschlussveranstaltung beim Festival „Fisch muss schwimmen“.

Achim – Schwimmen wäre angesichts der spätsommerlichen Hochtemperaturen auch nicht schlecht gewesen bei der gestrigen Abschlussveranstaltung des viertägigen Festivals „Fisch muss schwimmen“ mit Werner Momsen alias Detlef Wutschik open air im Freibad. Der preisgekrönte Badener Komiker und Alleinunterhalter, der jetzt in Hamburg wohnt, verstand es jedoch, mit einem kurzweiligen Auftritt seine zahlreichen Gäste von einem Sprung ins kalte Nass abzuhalten.

„Abenteuer Urlaub“, so hatte er das Programm, das er mit seinem Klappmaul Momsen auf Einladung der Festivalveranstalter Unternehmergemeinschaft Achim und Kasch auf der Bühne präsentierte, tituliert. Alle Widrigkeiten der schönsten Wochen des Jahres wurden von dem „Duo“ humorvoll thematisiert, den Besuchern dabei oftmals der Spiegel vorgehalten.

Voller Körpereinsatz: Werner Momsen alias Detlef Wutschik präsentierte auf der Bühne das „Abenteuer Urlaub“.

Kostprobe gefällig: „Ein Mann fährt in Urlaub, um seine Probleme zu vergessen. Aber warum nimmt er dann seine Frau mit?“ Oder: „Mit Özgür, dem Türken von nebenan, redet meine Frau Lisbeth nicht. Aber in der Türkei will sie die Leute kennenlernen.“ So ging es Schlag auf Schlag weiter, nur kurz unterbrochen von Szenenapplaus.

Auch die Reiseveranstalter bekamen ihr Fett weg: „Haben Sie in einem Werbeprospekt schon mal gelesen, dass die Einheimischen muffelig und die Landschaft schrecklich langweilig ist?“ Natürlich durfte auch der kulinarische Aspekt nicht fehlen: „Zu Hause würde doch kein Mensch auf die Idee kommen, Hammelhoden zu essen.“

Musik war beim Festival „Fisch muss schwimmen“ ebenfalls reichlich drin: Björn Paulsen und Band unterhielten das Publikum im Freibad mit Deutschpop.

Der 55-Jährige verstand es bei seiner Darbietung, seine Puppe Momsen sogar mit Mimik und Gestik zu versehen. Und er weckte mit seinem Programm auch Erinnerungen beim meist etwas gesetzteren Publikum. „Das waren noch Zeiten, als Vaddi mit Mutti samt ADAC-Karte auf dem Beifahrersitz sowie den quengelnden Kindern auf der Rückbank mit dem Käfer nach Italien in Urlaub gefahren ist. Da hatte die Frage aller Fragen ,Wann sind wir endlich da?‘ noch eine Bedeutung.“ Aktueller wurde es beim Thema Kreuzfahrt: „24 Stunden Nahrungszufuhr. Da kommt der Körper mit dem Verdauen kaum hinterher.“ Ganz anders im Westharz: „Da ist heute noch der Fruchtcocktail von Libbys der Höhepunkt des Frühstücks.“

Mit einer energiegeladenen, emotionalen Darbietung brachte die Gruppe Lenna die Besucher zum rhythmischen Mitklatschen und -stampfen.

Um nicht in den Klamauk abzugleiten, verstand es Wutschik immer wieder, philosophisch angehauchte Gedankenspiele mit einzubauen: „Das Wegfahren ist nicht wichtig, sondern das Ankommen!“ Lang anhaltender Beifall verabschiedete die norddeutsche Kodderschnauze, die für zwei Stunden beste Unterhaltung gesorgt hatte und die sich in ihrer Heimatstadt sichtlich wohl fühlte.  sp

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