Volle „Katakomben“:

Der Klassiker „Jolene“ zum Mitsingen krönt große musikalische Reise

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Die zwei „Fallen Stars“ aus Kalifornien hatten beim „Katakomben“-Auftritt in ihrer Mitte als Überraschung den australischen Singer-Songwriter Ben Riddle.

Achim - Nach den umjubelten Auftritten auf der City-Sommer-Party 2013 und vorigen Herbst in den „Katakomben“ freuten sich The Fallen Stars aus Kalifornien erneut auf Achim.

Das Duo war „Special Event“ der Konzertreihe „Songs & Whispers“ – in den „Katakomben“ natürlich. Sie hatten sich dieses Mal selbst eingeladen, da sie am eigentlich geplanten Termin auf der Breminale spielen, erläuterte Oliver Benkel, der Chef des Lokals.

Den Anfang aber machte die Bremerin Mona Mariposa. Sie veranstaltet auch Musikworkshops als eine Kommunikationsmöglichkeit mit Flüchtlingen, bietet auf einem Gröpelinger Spielplatz Kindern Musikinstrumente zum Ausprobieren an und präsentierte jetzt hauptsächlich selbst geschriebene Songs.

„I am sorry“ etwa. „Das Lied wurde von einem Flüchtlingskind, während ich es komponierte, spontan mitgesungen. Das hat mich so berührt, dass ich den Refrain nicht mehr verändert habe“, erläuterte Mona Mariposa. Inspiriert und beeinflusst von Damian Rice trägt sie ihre Lebensgeschichten vor. Die ruhige Art der Geschichtenerzählung, die klare Stimme und ihr Gitarrenspiel kamen beim Publikum gut an.

The Fallen Stars – das sind Bobbo Byrnes, Gitarre und Gesang, sowie Tracy Byrnes, Bass und Gesang. Sie wurden im ersten Set überraschend verstärkt durch den australischen Singer-Songwriter Ben Riddle.

Akustischen Folk mit interessanten Harmonien und experimenteller Perkussion gab es zu hören. Jeder Song nimmt den Hörer auch mit auf eine Reise. Das ist dem passionierten Globetrotter Riddle besonders wichtig, der „unterwegs“ auch oft Inspirationen für seine Musik findet.

Das zweite Set bestritten die Byrnes allein – überzeugt davon, dass eine gute Geschichte das Herz brechen und ein treibendes Gitarren-Riff es wieder zusammensetzen kann. Von klassischer Rockinstrumentierung geprägt, bewegten sie sich im Bereich Indie, Americana, Folk und Country.

Bobbos exzellentes Gitarrespiel und die immer wieder von Tracy gesetzten Akzente machten aus Songs wie „Part Time Cowboy“ Hörerlebnisse. Mit der Mischung aus Rock'n'Roll-Energie, Country-Feeling und folkiger Geschichtenerzählung haben The Fallen Stars ihre erfolgreiche Nische in der Szene gefunden. Zum Abschluss gab es im voll besetzten Musikkeller Klassiker wie Dolly Partons „Jolene“ zum Mitsingen und Mitklatschen.

Wichtig ist den Fallen Stars auch ihr Engagement gegen Gewalt. Ein Teil des Erlöses vom Album „Leaves on the Wind“ ist für „Equality Now“ bestimmt. Diese Organisation kämpft seit über 20 Jahren gegen Diskriminierung, sexuelle Gewalt an Frauen, weibliche Genitalverstümmelung und Menschenhandel.

hem

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