Auch Fahrradstraße vorgeschlagen

Visionen von blühender Obstbaumallee Am Werder

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Weitere Punkte, die auf der Bierdener Ortsausschusssitzung angesprochen wurden. Dass das Gemeindehaus Auf dem Brink (links) gut angenommen werde, habe auch eine Kehrseite. So sei bei Veranstaltungen rundum oft alles zugeparkt – auch der Radweg am baumbestandenen „Boulevard Bierden“ und Grünflächen. Ein Fall für Politessen – oder weitere Hinweisschilder?

Bierden - Im Wortsinne blühende Ideen entwickelten Mitglieder des Bierdener Ortsausschusses, als es um die zukünftige Gestaltung der Straße Am Werder ging.

Ganz lapidar stand der Punkt „Ersatzpflanzungen Am Werder/Zu den Wiesen“ auf der Tagesordnung. Einige Birken und Eichen dort hatten schwere Sturmschäden davongetragen und mussten beseitigt werden.

Das könne man bei den Nachpflanzungen nutzen zum ersten Schritt in Richtung „blühende Allee“, meinte Jürgen Kenning von den Grünen. Japanische Zierkirschen etwa sorgten an anderen Straßen Achims regelmäßig für große Begeisterung zur Blütezeit.

Es sollten bei Nachpflanzungen doch lieber reguläre Obstbäume sein, fand dagegen Fritz-Heiner Hepke (SPD). Das würde später auch bei Kindern für viel Freude sorgen.

Dieser Variante gewann auch Heinz Robert Bonin von der Wählergemeinschaft Achim (WGA) eine Menge ab. Er erinnerte sich begeistert an Straßen in seiner früheren Heimat Sachsen-Anhalt mit schönen Obstbäumen an beiden Seiten. Bienenfreundliche Obstbäume würden sich auch an der Straße Auf dem Brink gut machen, überlegte er.

Das alte Feuerwehrhaus – später vom Achimer Kunstverein genutzt. Nun steht wegen Wohnbaunutzung des gesamten Areals der Abriss an. Davor plane die Feuerwehr aber noch, das Gebäude bei einer Übung einzubeziehen, kündigte Bürgermeister Ditzfeld im Ortsausschuss an.

Um die Raserei Am Werder zu beschränken, gab es auf der Sitzung den Vorschlag, die Straße als Fahrradstraße zu deklarieren. Das sei zum Beispiel an der Humboldtstraße in Bremen geschehen und habe sich gut bewährt, wusste ein Besucher der Ortsausschusssitzung.

Verärgert sind nicht nur direkte Anwohner immer wieder über Hochwasser in Form von Riesenpfützen nach Regenfällen an der Straßeneinmündung Am Heidacker/Steinweg.

Ähnliche Probleme gibt es auch in der näheren Umgebung. Grund: Die fehlende Regenwasserkanalisation in fast ganz Bierden. Am Heidacker gibt es auch keinen Sickerschacht. Das Nass von oben kann nur im Seitenraum verschwinden – und das reicht bei starkem Regen nicht.

Als Ersatz für den fehlenden Regenwasserkanal seien Mulden an Bierdener Wohnstraßen angelegt worden, wusste der frühere Ortsausschussvorsitzende Walter Rau zu berichten. Die Bierdener müssten sicher weiter ohne Kanal leben, sparten dadurch aber auch die entsprechenden Gebühren, verdeutlichte Rau.

Bürgermeister Rainer Ditzfeld war der Meinung, dass die häufig überfluteten Einmündungen wohl umgepflastert werden müssten, um die Lage zu entschärfen. Larne Sprenger (CDU) fand, dass die Kosten dafür als Verursacher aber die für die Steinweg-Rundumerneuerung zuständige Straßenbaufirma tragen müsse. - la

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