Schülerinnen des „Cato“ unter den ersten zehn besten Teams bei Landes-Kurzfilm-Wettbewerb / Heute Siegergala

Videostatement gegen Mobbing unter Jugendlichen

Filmszene aus „Mikrokosmos“: Marie (l.) wird von Mitschülerinnen gemobbt.
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Filmszene aus „Mikrokosmos“: Marie (l.) wird von Mitschülerinnen gemobbt.

Achim – Kurz vor den Ferien steigt heute die Aufregung bei einigen Schülerinnen des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums. Nicht unbedingt wegen der Zeugnisse, sondern, weil sie hoffen, dass ein von ihnen produzierter Kurzfilm zum besten bei einem Landeswettbewerb gekürt wird – und sie eine Reise nach Berlin gewinnen können. Zu den Top Ten der eingereichten Beiträge niedersachsenweit zählt ihr Stück schon.

Im Spätsommer hatten sich zwei Klassen des neunten Jahrgangs des „Cato“ mit ihrer Lehrerin Silke Beimesche im Rahmen des Kunstunterrichts an das Projekt gemacht. Ziel war es, Beiträge für den niedersächsischen inklusiven Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders – No Limits“ zu produzieren. Im September ging es los. Zwar hatten die Achimer Jugendlichen laut ihrer Lehrerin kein Glück, als es um die Verlosung von Workshops ging, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Know-how für den Dreh erlernt hätten. Doch weil „Film“ Bestandteil von Silke Beimesches Studium war, konnte sie den Nachwuchsschaupielerinnen und -regisseuren Tipps geben, worauf zu achten ist: Spannungsaufbau, Bildsprache, Wechsel von Nahaufnahme und Totale und vieles andere mehr.

Bei der Produktion ist der Pädagogin das große Engagement ihrer Jugendlichen aufgefallen: „Wir haben in der Schule nicht genügend Schnittplätze, darum haben sich die Schülerinnen und Schüler zu Hause getroffen.“

Im Februar waren die Filme fertig. Der Beitrag „Mikrokosmos“ einer Mädelsgruppe hat es als einer von vieren aus der 9 b geschafft. Er behandelt das Thema Mobbing unter Schülerinnen und Schülern –und wie sie damit fertig werden können. Die Darstellerinnen Maryam Nyande, Celina Segelken, Dana Bielefeld, Denise König, Selina Tuncel und Lara Drell (Kamera und Schnitt: Sophie Koepcke) formulieren im Abspann ihr Anti-Mobbing-Credo: „Egal, wie du aussiehst oder bist – lass dich nicht von anderen unterkriegen! Sei du selbst und liebe dich selbst. Mach dein Ding!“

Von Philipp Köster

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