Erneut Hubschraubereinsatz

Große Suche an der Weser noch ohne Ergebnis

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Intensiv wurde die Weser im Bereich Uesen mit Hilfe von Booten, Tauchern und Hubschrauber abgesucht – ohne bisher eine Spur der von einem Landwirt gesichteten, im Wasser treibenden Frau in Not zu entdecken. 

Uesen - Auch am Mittwoch blieb die groß angelegte Suche an und im Uesener Weserabschnitt ohne Ergebnis. Ein Landwirt hatte laut Polizei am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr dort nahe des Marsch-Anna-Weges eine um Hilfe rufende, im Wasser treibende Frau gesichtet und einen Notruf abgesetzt.

Feuerwehr, DLRG, THW, DRK-Rettungsdienst sowie Streifenwagen der Achimer und Weyher Polizei rückten zum Großeinsatz aus.

THW war wegen laufender Übung schnell am Einsatzort

Mehr als 100 Kräfte beteiligten sich an der zweistündigen Suche, die dann in der Dunkelheit abgebrochen wurde. Während dieser Suchaktion wurde der Schiffsverkehr auf der Weser eingestellt.

Kurz nach dem Alarm hatte die Achimer Feuerwehr ihr Boot an der Ueser Brücke ins Wasser gelassen – etwa einen Kilometer von der Stelle entfernt, an der die Frau gesehen worden war. Es folgten ein Feuerwehrboot aus Verden sowie Taucher der DLRG Otterstedt mit ihrem Wasserfahrzeug.

Zufällig probte das Achimer THW gerade einen Ernstfall. Binnen zwei Minuten rückten Aktive dieses Ortsverbands ebenfalls aus und beteiligten sich mit zahlreichen Kräften und zwei Booten an der Suche. Außerdem flog ein Rettungshubschrauber die Weser zwischen der Brücke und der Ortschaft Bollen ab. Auf beiden Flußseiten bildete die Feuerwehr Suchtrupps, die alle Buchten abliefen.

„Mit Einbruch der Dunkelheit mussten wir den Einsatz abbrechen. Wir haben keine Hinweise darauf gefunden, dass jemand in der Weser treibt und auch keine Gegenstände entdeckt, die wir einer Person zuordnen können“, berichtete Stadtbrandmeister Olaf Dykau. Bei Wassertemperaturen von derzeit maximal zwölf Grad sei eine Überlebenschance von etwa fünf Minuten realistisch.

Häufige Badeunfälle in der Weser bei Achim

Am Mittwoch war erneut ein Hubschrauber mit im Einsatz. Konkrete Hinweise auf eine vermisste Person liegen dem Kriminal- und Ermittlungsdienst des Kommissariats Achim nach eigenen Angaben weiterhin nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

In der Weser bei Achim kommt es häufig zu Badeunfällen. 2016 starb ein Flüchtling beim Baden in einer der vielen Buchten. Im Jahr zuvor hatte ein 30-Jähriger beim Versuch, die Weser zu durchschwimmen, den Tod gefunden.

chb/la

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