Von Zeittableaus bis Bürgertipp-Rubrik

Vereinssport: Digital immer perfekter

Achim - 27 Sportvereine mit insgesamt knapp 11.000 Mitgliedern, 14 Sporthallen, davon drei in Landkreis-Trägerschaft, und acht weitere Sportanlagen – beeindruckende Achimer Zahlen, die Kirsten Jäger aus der Stadtverwaltung in ihrem Bericht zum aktuellen Sportbetrieb dem Sport- und Kulturausschuss präsentierte.

Das passende digitalisierte Sportmanagement zu dieser Größenordnung erläuterte Dennis Lorenz als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Achimer Sportvereine (AAS) im Sachstandsbericht „Sport und Bewegung 2020“.

Auf der AAS-Homepage seien nicht nur jederzeit das komplette Zeittableau zur Hallenbelegung zu studieren und auch Nutzungszeiten zu beantragen. Darüber hinaus gebe es etwa ein Erweiterungspaket mit Bürgertipps-Plattform. Hier könnten Mängel und Defekte gemeldet werden, und im Feedback werde deutlich, wann und wo gerade repariert wurde oder werde.

Kritik von Homepage-Nutzern betraf beispielsweise fehlende Achimer Angebote im Bereich Jugend-Leichtathletik und Lauftreffs, so Lorenz.

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Dr. Angelika Saupe gab zu bedenken, dass für den Handballsektor nicht genau wiedergegeben sei, ob es sich nun um männliche oder weibliche Mitgliederzahlen handele oder an welches Geschlecht sich Angebote jeweils besonders richten.

Der stellvertretende AAS-Vorsitzende Klaus Feldmann wies auf einen deutlichen Mitgliederzuwachs beim TSV Achim hin. Der sei vor allem auf die neu gegründete Abteilung für Behindertensport zurückzuführen.

Als Themenschwerpunkt der AAS nannte er neben Sportförderung die Entwicklung von Sportstätten. Hier spiele nach wie vor das Stichwort „Allwetterspielplatz“ eine herausragende Rolle – ebenso wie der rollstuhlgerechte Tennisplatz in Bierden.

Außerdem gelte es weiterhin, die Jugend durch attraktive Sportangebote „etwas wegzubringen von der Elektronik in die wirkliche Welt“. In Sachen aktueller Baubedarf seien alle Vereine bereits angeschrieben worden.

Dennis Lorenz brachte noch das Problem zur Sprache, dass durch zunehmende Ganztagsangebote der Schulen den Sportvereinen „Kinder und Jugendliche wegbrechen“ könnten.

Dem sei aber entgegenzuwirken, indem verstärkt sportliche Nachmittags-Arbeitsgruppen an Schulen in Kooperation mit Sportvereinen angeboten werden. 

 la

Rubriklistenbild: © MK

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