Veränderte Konzeption für Projekt „Wohnen im Bauernviertel “ liegt vor

Jetzt fünf mehrgeschossige, zentrale Stadtvillen geplant

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Der Lageplan mit den geplanten Stadtvillen zwischen Große Kirchenstraße, Vikarienstraße und rechts der zur Schmiedeberg-Umgehung führenden Hollenstraße. Die Umgehung mündet dann sozusagen oberhalb des rechten Bildrands in die Kreisel-Kreuzung beim Hotel Gieschen.

Achim - Fünf mehrgeschossige „Stadtvillen“ mit insgesamt 74 barrierefreien Wohnungen für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter sieht die veränderte Konzeption des Vorhabens „Wohnen im Bauernviertel“ jetzt vor. Um alles zu verwirklichen, müsste der Geltungsbereich des Bebauungsplans „Entwicklungsflächen am Kreisverkehrsplatz“ erweitert werden.

Damit und mit dem aktuellen Konzept insgesamt befasst sich der Achimer Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr auf seiner öffentlichen Sitzung am 1. Dezember im Ratssaal.

Ein 760 Quadratmeter großes Grundstück an der Vikarienstraße soll in die aktuelle Plan-Version mit aufgenommen werden. Die Hamburger AVW Immobilien AG Hamburg führte schon Kauf-Verhandlungen. Auch ein Teilbereich der Straßenfläche „Am Schmiedeberg“ wird zwecks Erschließung der Wohnbauflächen einbezogen.

Zwei der geplanten Stadtvillen haben drei Vollgeschosse und ein Dachgesschoss. Die übrigen drei sind als zweigeschossig plus Dachgeschoss konzipiert.

„Grundsätzlich sind Gebäude und Ausstattung darauf ausgerichtet, ein selbstbestimmtes Leben für die Mieter oder Eigentümer zu unterstützen“, heißt es weiter von Seiten der Hamburger Investoren.

Die mehrstöckigen Gebäude verfügen jeweils über einen Aufzug. Einen Concierge oder Hausmeister als zentrale Anlaufstelle für alle Bewohner soll es ebenfalls geben.

Vorgesehen ist, die beiden oberen Stadtvillen mit 39 Wohneinheiten als Wohneigentum zu vermarkten. Dazu gibt es dann Autostellplätze im Verhältnis eins zu eins.

Die übrigen drei Stadtvillen mit 35 Wohneinheiten sind eher für Menschen im weiter fortgeschrittenen Lebensalter mit nachlassender Mobilität gedacht, die vielleicht nur noch kürzere Strecken zu Fuß ins Stadtzentrum bewältigen.

Für den beabsichtigten Neubau der Kreissparkasse (KSK) im Geltungsbereich des gleichen Bebauungsplans leitete das Geldinstitut laut Unterlage zur Ausschusssitzung ein Auswahlverfahren ein, an dem sich mehrere Architekturbüros beteiligten.

Wenn die zuständigen KSK-Gremien über das Ergebnis entschieden haben, könnte laut Stadtverwaltung auch hier das Bebauungsplanverfahren weitergeführt werden.

la

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