Auch neue Parkplätze, Pflaster und Bäume

Unterirdisches Mülllager am Rathaus

Ab August wird der Restmüll des Rathauses hier unter der Erde verschwinden. - Fotos: Brodt

Achim - „Der Müll und die Stadt“ hieß einmal ein aufsehenerregendes Stück des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder. So könnte auch das kleine Bauprojekt überschrieben werden, das derzeit zwischen Rathaus und ehemaliger Stadtbibliothek auffällt.

Lange war im Planungsausschuss der Stadt diskutiert worden, wie man die Schmuddelecke an der Westseite des Rathauses mit Müllcontainern neben Fahrradständern wegbekommt. Mehrere Varianten von Architekten waren diskutiert worden. Eine wird nun verwirklicht.

Für die künftigen Müllcontainer ist eine drei Meter tiefe Grube ausgehoben und massiv befestigt worden, in der demnächst die Container versenkt werden und mit einer nur von Befugten zu öffnenden Metallplatte an der Oberfläche abschließen. Ein kleines unterirdisches Mülllager sozusagen, das auch von der im ehemaligen Bibliotheksgebäude jetzt beheimateten Gastronomie der Alten Feuerwache benutzt werden wird.

Für die Männer der Müllabfuhr werden die Müllcontainer zur Leerung dann per Hydraulik nach oben gefahren.

Wie der städtische Fachbereichsleiter Steffen Zorn erläutert, geht so keine Fläche der Fußgängerzone verloren, sondern entsteht noch neuer Platz für zusätzliche Fahrradständer.

Geichzeitig werden an der Straße Am Marktplatz auf ehemaligen Taxenplätzen die geforderten Behindertenparkplätze für die Alte Feuerwache angelegt.

Alles in allem kostet das 60 000 Euro. Die finanzielle Beteiligung des Gastronomen der Feuerwache, Falk Rossol-Vöge, war beim Verkauf des alten Bibliotheksgebäudes geregelt worden.

Nur wenige Meter weiter ist gerade eine Baustelle aufgehoben worden, die mit diesem Projekt jedoch überhaupt nicht zusammenhängt. Mehrere der Sandsteine in der Fahrbahn sind wieder den Witterungsschwankungen zum Opfer gefallen und mussten durch robusteres Pflaster aus Beton ausgewechselt werden. Die ramponierten Steine werden vom Bauhof wiederhergestellt werden.

Doch da dieses Pflaster nicht mehr zu kaufen ist, wird es hier und in anderen Straßen Achims weiter durch Betonsteine ersetzt werden müssen. Auch wenn man bei der Stadt auf farbliche Einheitlichkeit der Pflasterung achtet, so entsteht derzeit hier doch eher der Eindruck eines Flickenteppichs.

Hauptsache, keine Löcher und Senken und ohne Schäden befahrbar, heißt die Devise.

Neue Bäume werden den Bereich zwischen Baum-Parkplatz und Alter Feuerwache etwas grüner machen. Für diese Arbeiten gibt die Stadt Achim noch einmal rund 10.000 Euro aus. 

mb

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