Bei den Grundschul-Waldjugendspielen

4c: Unter 60 Klassen Platz eins

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Die Siegerklasse 4c aus Baden mit dem hölzernen Keiler „Axel“ und der begehrten Urkunde. Mit auf dem Foto: Friedrich Gregorius von der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ (hinten links) und Klassenlehrerin Nadine Huffnagel (hinten rechts). Nicht zu vergessen: Der Begleithund des auch in der Jägerschaft aktiven Friedrich Gregorius. 

Baden - Keiler „Axel“ ist für ein Jahr wieder in der Grundschule Baden zu Gast und wurde vor den versammelten Viertklässlern in der Aula feierlich enthüllt. Das übernahmen Schüler, und als Gäste schauten unter anderem Landrat Peter Bohlmann sowie der Achimer Bürgermeister Rainer Ditzfeld zu.

Das lebensgroß von einem Motorsägenkünstler aus Holz geschnitzte Wildschwein „Axel“ gastiert immer beim Sieger der alljährlichen, kreisweiten Waldjugendspiele der Grundschulen. Und Sieger 2017 wurde die 4c aus Baden.

Insgesamt 60 Klassen aus 27 Grundschulen hatten im Verdener Stadtwald miteinander gewetteifert. Nicht nur Fachwissen über Wald und Natur waren gefragt, sondern bei Spielen an mehreren Stationen auch Geschicklichkeit und Beweglichkeit, erläuterte Schulleiterin Ingrid Thieke. Sie gratulierte der 4c noch einmal herzlich. Nach 2011 ging der erste Platz zum zweiten Mal an die Grundschule Baden.

„Bäume verarbeiten statt verrotten lassen“

Mit seinem Jagdhund war Friedrich Gregorius von der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ zur Siegerehrung gekommen. Um wirklich die Bedeutung des Naturschutzes zu verstehen, müssten Menschen die Natur kennen und lieben lernen, hob er hervor. Aus dieser Idee heraus seien auch die Waldjugendspiele entstanden, bei denen die Teilnehmer schon in sehr jungen Jahren eine Beziehung zur natürlichen Umgebung aufbauen und Wissen darüber sammeln.

Hierzu gehöre auch die nicht so verbreitete Erkenntnis, dass es im Sinne des Klimaschutzes viel besser sei, Wälder zu bewirtschaften statt unberührt zu lassen. Kranke ältere Bäume zu Möbeln zu verarbeiten, bevor sie einfach vergammeln, reduziere zum Beispiel den Ausstoß gefährlicher Gase.

„Wir sind stolz auf diese Klasse, ihre Lehrer, Eltern und alle, die zum Erfolg beigetragen haben“, rief Bürgermeister Ditzfeld aus. Und mal den Wald zu erkunden, mache den Viertklässlern bestimmt genauso viel Spaß wie die Zeit dauernd am Smartphone oder Tablet zu verbringen.

Bedeutung der Natur nimmt zu

Laut neuesten Umfragen nimmt die Bedeutung von Natur und natürlicher Umwelt für die Menschen immer mehr zu, betonte Landrat Bohlmann. Umso wichtiger sei es, sich schon früh mit diesem Thema zu beschäftigen. Bohlmann dankte insbesondere auch Betriebshof- und Bauhofmitarbeitern für ihre Unterstützung beim Veranstalten der Waldjugendspiele.

Eine Siegerurkunde händigte Friedrich Gregorius ebenfalls noch aus. Als Siegerpreis gewann die 4c einen eintrittsfreien Besuch des Wildparks Lüneburger Heide.

Abgerundet wurde die Veranstaltung in der Badener Aula mit dem Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ und Gesang zu Flötenbegleitung. Schülerinnen und Schüler aus anderen vierten Klassen in Baden erwiesen damit der erfolgreichen 4c die Ehre.

la

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