Sebastian Lege gastiert am Geburtstag bei „Gegessen wird, was auf den Tisch kommt“

TV-Koch bereitet im Kasch „Nordische Heimweh-Küche“

Sebastian Lege (rechts) und Dennis Meinken vom Kasch sind seit der Kindergartenzeit in Achim „ziemlich beste Freunde“.

Achim - „Gegessen wird, was auf den Tisch kommt“ heißt eine Reihe im Kulturhaus Alter Schützenhof, bei der am Freitagabend Koch und Food-Experte Sebastian Lege im Kasch anrichtete. Der Mann mit dem vollen Terminkalender lebt heute in Düsseldorf und arbeitet unter anderem für verschiedene Fernsehsender. Geboren wurde er in Achim. Das kulinarische Thema des Abends trug deshalb auch ein paar nostalgische Facetten. Für die 120 Achimer mit Veranstaltungstickets gab es „Nordische Heimweh-Küche“.

Dahinter verbarg sich Labskaus-Salat 2.0, Birne, Bohne, Speck à la Lege und eine Niedersächsische Welfenspeise. Exquisit die dazu angebotenen Weine. Das Achimer „Weinhaus Alte Mühle“ empfahl Grauburgunder und Riesling sowie einen Pfälzer Rotwein oder ein Cuvée aus Merlot, Dornfelder, Portugieser. Viel Frucht und Tiefe wurden den Gourmets versprochen.

Dass Lege überhaupt Zeit fand, nach Achim zu kommen, war zwei besonderen Umständen zu verdanken. Und die sind erwähnenswert.

Er hatte am Freitag Geburtstag: „Dadurch war mein Zeitfenster etwas geöffnet.“ Dafür gab es aus dem Saal ein kräftig gesungenes „Happy Birthday“.

120 Achimer und Achimerinnen freuten sich im Saal des Kulturhauses Alter Schützenhof auf das Mahl, das ihnen der bekannte Koch und Lebensmittel-Experte Lege an diesem Abend auf den Tisch bringen sollte. - Fotos: Hägermann

Außerdem ist Sebastian Lege seit frühester Kindheit mit Dennis Meinken, dem Zeremonienmeister der kulinarischen Kasch-Reihe, befreundet. „Wir haben schon gemeinsam im Sandkasten gespielt.“ Die beiden ziemlich besten Freunde gingen zusammen in den Kindergarten und wurden gemeinsam eingeschult. „Schon damals gab es für Sebastian zur Schultüte noch ein leckeres Brötchen“, sagte Meinken. In der Erinnerung von Meinken war die berufliche Karriere von Lege schon früh vorgezeichnet gewesen: „Bei irgendwelchen schulischen Auflistungen stand in der Rubrik Job bei ihm immer Koch.“

Für das Drei-Gänge-Menü musste die Kasch-Küche umgestaltet werden – unter anderem mit zusätzlichen „Tools“. Dafür zuständig war Leges Assistent, der sich bei Stress dieser Art gewöhnlich von „Kaffee und Zigaretten“ ernährt. Noch bevor die Speisen aufgetragen wurden, verriet Sebastian Lege den übergeordneten Grund für seinen Achim-Besuch: „Ich möchte die Gastronomie in dieser Region unterstützen.“ - häg

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