Top-Unternehmer Gerd Osmers freut sich: Möbelhaus bleibt in Familienhand

Frühe Fanfaren gutes Signal für kaufmännische Karriere

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Gerd Osmers (links), Achimer „Unternehmer des Jahres“, weiß das Möbelhaus in guten Händen. Sohn Uwe mischt schon lange in verantwortlicher Position in dem Familienunternehmen mit und seit kurzem ist auch Enkelin Ronja im Geschäft.

Achim - Zu den Lauten im Lande zählt Gerd Osmers nicht. Aber zu den unternehmerischen, schöpferischen und verlässlichen. Mit diesen Wesens- und Charakterzügen, zu denen sich Freundlichkeit, kaufmännisches Geschick sowie ein hoher qualitativer Anspruch gesellen, ist es ihm gelungen, von 1962 an das gleichnamige familiengeführte Einrichtungshaus in Achim und darüber hinaus weiter zu etablieren und die betriebliche Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Damit steht Gerd Osmers in der Nachfolge seines Vaters Fritz, der das Unternehmen 1955 gründete. Und er wurde zum Vorbild für seinen Sohn Uwe, der 1990 in das Unternehmen eintrat. Übrigens: Eine Vertreterin der vierten Osmers-Generation, Ronja, Tochter von Uwe und Anja Osmers und Enkelin von Achims „Unternehmer des Jahres“ und dessen Ehefrau Ilse, hat in diesen Tagen ihre Tätigkeit in verantwortlicher Position im Einrichtungshaus an der Obernstraße 125-127 aufgenommen.

Nach Abschluss der Möbelfachschule in Köln, an der schon ihr Vater und ihr Großvater ausgebildet worden waren, hatte es sie für ein Jahr auf den australischen Kontinent gezogen. Darauf folgte ein halbjähriger Aufenthalt in Potsdam. Die Rückkehr nach Achim kann als Indiz gewertet werden für Kontinuität, für die Attraktivität eines Arbeitsplatzes im familiären Umfeld, für die Übernahme von Verantwortung sowie für eine starke Verbundenheit zu Achim. Ronja Osmers steht damit ganz in der Tradition ihres Vaters und Großvaters.

Gerd Osmers ist gebürtiger Achimer: „Geboren wurde ich 1938 direkt neben der Laurentius-Kirche“, erzählt der Unternehmer, der noch komplett in das operative Geschäft des Einrichtungshauses eingebunden ist. „Laut meiner Mutter zog während meiner Geburt gerade der Schützenzug an unserem Haus vorbei.“ Es war der 9. Juli.

Frühe erste Fanfarenstöße für Achims Neubürger, der später die Mittelschule besuchte und bei Borgward in Bremen das Handwerk des Maschinenschlossers erlernte: „Ursprünglich“, sagt Gerd Osmers, „wollte ich Maschinenbauingenieur werden.“ Dagegen stand die erfolgreiche Entwicklung des väterlichen Geschäfts, jedoch: „Druck hat niemand auf mich ausgeübt. Die Entscheidung zur verantwortlichen Mitarbeit habe ich selber getroffen.“

Aus dieser Entscheidung erwuchs eine berufliche Erfolgsgeschichte. Dazu zählen in den 1970er Jahren der Umzug an die Obernstraße, die räumliche Erweiterung des Standortes, die schwerpunktmäßige Ausrichtung auf ein vielfältiges Sortiment an Küchentypen mit umfassenden Serviceleistungen, aber vor allem eine Vielzahl von Kunden, für die eine größere Anschaffung immer noch Vertrauenssache ist. Dafür ist das Einrichtungshaus Osmers die richtige Adresse.

Der Erfolg des Unternehmens ist eng verbunden mit der Kompetenz der Mitarbeiter und dem Rückhalt durch die Ehefrauen. Mit Ronja Osmers, der jüngsten Einrichtungsexpertin im Hause, wird dieser familiäre Zusammenhalt auf geschäftliche Bereiche nochmals übertragen.

häg

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