BMW-Fahrer stirbt, Beifahrerin ist lebensgefährlich verletzt / Angeblich Bremsprobleme

Tödliche Kollision mit Linienbus

Der Fahrer dieses Autos erlitt so schwere Verletzungen, dass er ihnen wenig später im Krankenhaus erlag. Seine Beifahrerin schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Achim - Im Krankenhaus verstarb ein 49-jähriger Achimer Autofahrer nach dem Zusammenstoß mit einem Linienbus kurz vor 13 Uhr am Mittwoch. Die 57-jährige Beifahrerin des Achimers schwebt nach Angaben der Polizei noch in Lebensgefahr. Beide waren nach dem Unfall zunächst im Auto – einem BMW – eingeklemmt gewesen.

Den Bus steuerte eine 31-Jährige. Sie wollte damit vom Fritz-Lieken-Eck nach links auf die Embser Landstraße abbiegen. Als sie vorher abbremsen wollte, habe das Fahrzeug nicht reagiert, berichtete die Frau der Polizei. Der Bus sei daher ungebremst in den Einmündungsbereich hineingefahren. Hier kollidierte er mit dem auf der Landstraße herannahenden BMW, der in Richtung Embsen unterwegs war.

Dessen Fahrer konnte den Wagen nicht mehr rechtzeitig abstoppen. Das Auto wurde nach Polizeierkenntnissen durch den massiven Aufprall auf den Gehweg geschleudert, wo es schwer beschädigt zum Stillstand kam.

Der Bus setzte seine Linkskurve nach dem Aufprall fort und fuhr die rund drei Meter tiefe Böschung der Landstraße hinunter. Dort landete das schwere Gefährt auf einem unten geparkten BMW und faltete dessen Dach kräftig.

Der 49-Jährige und seine Beifahrerin in dem anderen BMW wurden von der Feuerwehr aus diesem Wagen befreit und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Die Busfahrerin sowie zwei erwachsene Businsassen erlitten leichtere Verletzungen, teilt die Polizei weiter mit. Die Sachschadenshöhe an allen Fahrzeugen sei beträchtlich und liege im hohen fünfstelligen Bereich.

Es kam infolge des Unfalls zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet Achim. Die Embser Landstraße war voll gesperrt wegen der Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme der Polizei Achim. Ein Gutachter untersuchte den Unfallort und wird auch den Bus genau unter die Lupe nehmen. Erst gegen 17 Uhr floss der Verkehr wieder weitgehend ohne Einschränkungen.

Im Einsatz waren neben Polizei und einem Polizeihubschrauber die Achimer Feuerwehr und natürlich das DRK mit seinen Rettungswagen sowie Notfallmediziner. - la

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