Teils neuer Stand bei stadteigenen Gebäuden

Dorfgemeinschaftshaus Embsen: Zukunft unklar

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Das Wohnhaus Obernstraße 13, in dem auch ein Elektrogeschäft untergebracht war, will die Stadt 2016 an die Investoren des Sparkassenbaus und der Altenvillen auf dem Scherf-Gelände verkaufen. Dieses Haus wird dann wohl abgerissen .

Achim - Das derzeit als Flüchtlingsunterkunft genutzte Dorfgemeinschaftshaus Embsen möchte der Dorfverein danach nicht mehr weiter nutzen. Dies sei dem Achimer Bürgermeister bereits signalisiert worden, wird in den Verwaltungs-Unterlagen zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bauunterhaltung am Dienstag, 23. Februar mitgeteilt.

„Über die zukünftige Nutzung muss zu gegebener Zeit entschieden werden“, heißt es weiter. Niemand wisse allerdings genau, wann sich diese Frage stelle, betonte Steffen Zorn, Leiter der Grundstücks- und Gebäudeverwaltungsabteilung der Stadt Achim (GGA), gestern gegenüber dieser Zeitung. Bis auf Weiteres werde das Haus jedenfalls noch als Flüchtlingsdomizil gebraucht.

Dem gleichen Zweck soll das von der halb städtischen Grundflächen-Vermarktungsgesellschaft EVG Achim zur Entwicklung des Gewerbegebiets Achim-Ost erworbene Wohnhaus dienen. Auch hier Am Scheefmoorgraben sollen also Flüchtlinge unterkommen.

Das längerfristige große Ziel des Rückzugs der Stadt Achim als Vermieter sei bisher zwar erfolgreich umgesetzt worden, bilanziert die GGA. Gleichzeitig habe sich die Situation durch die Flüchtlingsproblematik „vollständig verändert“. Inwiefern das weitere Auswirkungen auf den von der Stadt bereit zu haltenden Gebäudebestand hat, werde die Diskussion in den kommenden Monaten zeigen.

Auch unabhängig davon erhöhe sich der besagte Bestand durch zusätzliche Bauten im Schul- und Kindertagesstättenbereich. Gleichzeitig stiegen damit die laufenden Unterhaltungs-, Bewirtschaftungs-, Reinigungs- und Personalkosten „kontinuierlich und dauerhaft an“ – allein seit 2013 um 13 Prozent.

Die zusätzlichen Gebäudemanagement-Aufgaben seien mit dem vorhandenen Personal auf Dauer nicht mehr zu bewältigen. Zusätzliche Hausmeisteraufgaben sollen daher fremdvergebgen werden. Im Bereich Gebäudebewirtschaftung, -energiemanagement und -wartung ist nach Einschätzung der GGA mittelfristig aber auch ein Aufstocken des Personals nötig.

la

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