60 Kinder und Jugendliche bei der „Fußballschule der Königlichen“ in Uphusen

Teams sind nach Ronaldo, Bale, Kroos und Rodriguez benannt

Spaß beim Koordinationstraining.

Uphusen - Von Bernd Hägermann. Als Trainer der Fundacion Real Madrid Clinics findet Peter Wiehle bei seinen Ansprachen hübsche Bilder. Etwa derart: „Wenn der Kuchen redet, sind die Krümel leise.“ Damit ist klar, wer auf der Sportanlage des TB Uphusen am Arenkamp das Sagen hat. Dort gastiert in dieser Woche die Fußballschule der Königlichen. Das Camp wird in Kooperation mit der JSG Bierden/Uphusen durchgeführt.

Ganz in Weiß gekleidet, das königliche Wappen auf der Brust und den eigenen Vornamen auf dem Rücken, wollen rund 60 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis vierzehn ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessern. Eingeteilt wurden die Nachwuchskicker am Montag beim Trainingsbeginn in vier Gruppen. Namensgeber dieser Gruppen sind Ronaldo, Bale, Rodriguez und Kroos, allesamt Real-Stars und weltweite Vorbilder.

Peter Wiehle sagt: „Unser Trainingsschwerpunkt liegt diesmal beim Überzahlspiel.“ Wiehle wird unterstützt von insgesamt vier Trainern. Zwei davon sind Lukas Köster und Hannes Meyer. Beide hospitieren in dieser Woche beim TB Uphusen: „Trainiert“, sagt Jens Behrens, Jugendobmann beim TB Uphusen und somit einer der Kooperationspartner, „wird täglich nach neuesten und innovativsten Methoden.“

Fußball -Ferienschule mit den Idolen der Königlichen als Vorbild. - Fotos: Hägermann

Entsprechend zusammengestellt sind die sportgerechten Mahlzeiten für alle Teilnehmer. Fast-Food und Cola sucht man vergebens. Der Einzelpreis für die Teilnahme am Fußballcamp: Etwas über 200 Euro. Peter Wiehle ist einer der hauptamtlichen Trainer der Real-Fußballschule, die europaweit agiert. Der Hamburger spielte in seiner aktiven Zeit unter anderem beim SV Lurup, bei Concordia Hamburg und wagte den Schritt zu Eintracht Braunschweig in die zweite Bundesliga. In seiner Freizeit coacht Wiehle den Oberligisten TUS Osdorf. Sein Umgangston in Uphusen ist freundlich, aber bestimmt.

Er ermutigt die Kinder und Jugendlichen, auch mal etwas zu riskieren. Alibi-Fussball, bei dem nur der sichere Pass gespielt wird, ist langweilig und bringt auf Dauer keinen Erfolg: „Wir machen alle Fehler“, sagt Wiehle, „also traut euch.“

Wiehle hat einen geübten Blick für überdurchschnittliche Talente: „Die zeigen sich sehr schnell.“

Die besten Nachwuchskicker jeder Clinic qualifizieren sich für die regionalen Finalspiele. Die Sieger der finalen Tryouts werden im Rahmen einer Madrid-Reise eingeladen, im Fußballtempel Santiago Bernabéu anzutreten.

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