Powerplay-Party bis zum frühen Morgen

700 Tanzbegeisterte auf der Disco-Nacht zum guten Zweck

Sabine Meinke, Jens Bischoff, Jessica Rosenkranz und Dirk Rosenkranz, Vorsitzender der Deutschen Muskelschwundhilfe (DMH), freuen sich mit Tobias Baeßmann (von links) über eine erfolgreiche Partyveranstaltung.

Achim- Eine rauschende Disco-Nacht feierten am Sonnabend etwa 700 Tanzbegeisterte im Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch). Nach drei Jahren Pause veranstaltete der Achimer Verein Powerplay wieder seine beliebte Party nach bewährtem Konzept zugunsten der Deutschen Muskelschwundhilfe (DMH) – mit Live-Band und DJ, aber erstmals am neuen Ort auf zwei Tanzflächen.

Bereits ab 21 Uhr lockte die Party-Coverband „Line Six“ mit Rock, Pop, Oldies und aktuellen Charthits das zunächst noch überschaubare Partyvolk in den großen Saal. Spielpausen füllte das DJ-Team von k-roof mit breitgefächerten Rock-Classics. Während dessen elektrisierten Dancefloor und elektronische Musik die Gäste im Clubraum.

Nach Mitternacht gab es dann kein Halten mehr: bis früh in den Morgen verwandelten DJ und Besucher das Kasch in einen Tanztempel.

Zahlreiche Unterstützer halfen wieder bei der Vorbereitung und Umsetzung der Charity-Veranstaltung – sei es beim Kartenverkauf, am Einlass, bei der Getränkelogistik oder im Verkauf an der Powerplay-Bar.

Auch viele private Sponsoren und Unternehmen stützten die Aktion mit sogenannten Bierfass-Spenden und ermöglichten damit Einnahmen, die der DMH beim Einsatz für Betroffene hilft.

Ein breitgefächertes Musikrepertoire begeisterte das Achimer Partyvolk in zwei Tanzbereichen. - Fotos: Schmidt

„Ich finde es ganz bemerkenswert, dass sich junge Menschen über so viele Jahre hinweg für eine gute Sache einsetzen“, erklärt Ehren-Partygast Dirk Rosenkranz. „Ich bin wirklich stolz auf die Leistung der Veranstalter.“

Der Vorsitzende der DMH war mit Gattin Jessica aus Hamburg angereist, um seine Wertschätzung zu unterstreichen. Betroffene hätten oft mit den Kostenträgern zu kämpfen, weil diese oft wenig Verständnis für Bedarfe der Erkrankten entgegenbrächten, erläuterte Rosenkranz. Der DMH gelinge es dank Spendenhilfe, die Folgen der Krankheit unbürokratisch zu lindern, mit beispielsweise Assistenzkräften für Schulkinder oder technischer Ausstattung.

„Wir schätzen den persönlichen Kontakt zur DMH“, unterstreicht Tobias Baeßmann von Powerplay, „Uns ist es besonders wichtig, dass wir auch wirklich sehen können, was mit unseren Spendengeldern passiert.“ - sch

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