Streit über große Fällaktion im Achimer Stadtwald

Streit über große Fällaktion im Achimer Stadtwald

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Streit über große Fällaktion im Achimer Stadtwald

Im Stadtwald ist Holzaktion. Schon vergangene Woche hatte die Stadt auch über unsere Zeitung angekündigt, dass 116 Bäume im Achimer Stadtwald aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssten.

Inzwischen ist das einigen jedoch zu viel des Guten, denn es fallen nicht nur kranke Bäume und tote Äste, sondern auch eine ganze Reihe gesunder kapitaler Bäume in einem vier Meter breiten Streifen zu Wohnhäusern. Laut Marion C. Rusch, Biologin und Umweltbeauftragte der Stadt, hätten sich viele Anwohner über Gefahren, Gehölz und Schatten dieser Bäume beschwert. Die Stadt habe auch ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und müsse nach vielen Jahren, mehrfacher Begutachtung auch durch einen Förster und Beschluss der Rathausspitze handeln. Um Schäden durch 30 Meter hohe Bäume auszuschließen, hätte man auch noch viel breitere Schneisen schlagen können, meint die Umweltbeauftragte.

Manche Achimer regen sich aber über die in ihren Augen übertriebene Aktion im waldarmen Achim auch sehr auf. Die Baumschutzsatzung greift hier übrigens nicht, da das Waldgesetz gilt. An Spazier- und Trampelwegen im Stadftwald soll diese Woche nicht gefällt werden, sondern nur an den Rettungswegen am Oertel und an der Schneiderburg sowie am Natur-Erlebnispfad.

mb/Fotos: Brodt

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