Ohne Sperren und Umleiten geht's nicht

Straßenbauvorhaben: Sanierung der Uesener Feldstraße ganz obenan

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Mit Beginn der Sommerferien sollen plangemäß Ausbau und Sanierung der Uesener Feldstraße zwischen „Grüner Jäger“-Kreuzung (im Hintergrund) und Autobahnanschluss Achim-Ost anlaufen. 

Ganz obenan bei den Straßenbauvorhaben 2019 im Achimer Stadtgebiet stehen Ausbau und Sanierung der Uesener Feldstraße. Der gesamte Abschnitt dieser Landesstraße (L 156) zwischen Kreuzung „Grüner Jäger“ und Autobahnanschlussstelle Achim- Ost wird in Angriff genommen, und die Arbeiten starten mit Beginn der Sommerferien.

Achim - So steht es im Sachstandsbericht des Straßen- und Verkehrsmanagement-Teams der Stadtverwaltung, der dem am Montag um 17 Uhr im Rathaus tagenden Ausschuss für Bauunterhaltung zur Kenntnisnahme vorliegt.

Der ebenfalls fest geplante Uesener Kreuzungsumbau ist in der L-156-Sanierung nicht enthalten und folgt zu einem späteren Zeitpunkt, hieß es auf Nachfrage aus der Verwaltung.

Diese Landesstraßensanierung liegt zwar auch finanziell nicht direkt in Achimer Zuständigkeit, sondern in der des Landes, wird aber von städtischer Seite begleitet und wirkt sich auch in Form von Sperrungen und Umleitungen aus.

Bei den im Haushalt für dieses Jahr aufgeführten Maßnahmen „Sanierung der Borsteler Landstraße, zweiter Abschnitt“ sowie Borsteler Hauptstraße/Alter Heerweg muss sich das Straßen- und Verkehrsmanagement zudem an der Landesstraßensanierung orientieren. Das heißt: Zeitgleich sind die anderen Vorhaben wegen des Umleitungsverkehrs nicht machbar. Das Gleiche gilt für die Asphaltsanierung der Achimer Brückenstraße.

Kleinere Reparaturen sind 2019 an etwa 20 Straßen vorgesehen. Trotz aller schon erledigten Sanierungen auch des Geh- und Radwegs an der Landesstraße in Bierden und Uphusen sowie anderer in Vorjahren ausgebauter Straßen ist im Sachstandsbericht aber von einem „weiterhin nicht unerheblichen Sanierungs- und Erneuerungsbedarf“ die Rede.

Dies sei auch erkennbar geworden durch immer wiederkehrende massive Beschwerden und Klageandrohungen aus der Bevölkerung. „Im Widerspruch hierzu besteht die mangelnde Bereitschaft, sich im Rahmen von Anliegerbeiträgen am Straßenausbau zu beteiligen“, heißt es allerdings auch kritisch.

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