Kita, BüZ und Lindgren-Grundschule: Kooperationsverträge gestern unterschrieben

Start frei für Familienzentrum

Hier unterschreiben Sabine Eichinger-Basel, zuständige Koordinatorin an der Astrid-Lindgren-Ganztagsschule (Zweite von links) und Sozialarbeiterin Marianne Staudacher vom Bürgerzentrum den Familienzentrums-Vertrag. Es schauen zu: Kita-Fachberaterin Gudrun Schütte, Kita-Leiter Lars Niclas, Bürgermeister Rainer Ditzfeld und BüZ-Leiter Dirk Ysker (von links). - Foto: Laue

Achim - „Wir fangen ja nicht bei Null an“, betonte Lars Niclas, Leiter der Kindertagesstätte „Achimer Schlaumäuse“. Das Fundament der Zusammenarbeit von Kita, Bürgerzentrum und Astrid-Lindgren-Schule sei gelegt. Jetzt wird die Vernetzung um eine Stufe angehoben.

Gestern fiel dazu mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags für das „Familienzentrum im Magdeburger Viertel“ der Startschuss. Vertreter der drei Einrichtungen und Bürgermeister Rainer Ditzfeld als Vertreter der Stadt Achim, die Trägerin des Familienzentrums (FZ) ist, unterschrieben im Bürgerzentrum (BüZ) an der Magdeburger Straße.

Ein Schwerpunkt des FZ-Konzepts besteht darin, Eltern auf allen Ebenen verstärkt einzubeziehen, ihre Kompetenzen zu stärken und sie zum Mitwirken zu bewegen. Es sei eine neue Eltern-Kind-Gruppe geplant und demnächst eine Elternbefragung nach deren Wünschen für Angebote im Stadtteil, kündigte BüZ-Leiter Dirk Ysker schon an.

Dem BüZ wird als Ort der Stadtteilkultur, außerschulischer Bildungsangebote vor allem in familien- und interkulturellen Bildung eine zentrale Rolle zufallen. Es ist zudem Anlaufstelle für Rat- und Unterstützung Suchende.

Natürlich gebe es etliche Schnittstellen zwischen Arbeit in der Kita, im BüZ und in der Lindgren-Ganztags-Grundschule, machte Lars Niclas geltend.

Um sie gut zu nutzen und optimal zu kooperieren, sei auch Umdenken beim Personal über Grenzen hinweg nötig, um bei bestimmten Problemen oder Erfordernissen Kinder, Schüler und Erwachsene jeweils an die passende Stelle zu schicken.

Das Familienzentrum-Modell, unter anderem schon in Nordrhein-Westfalen und Hannover erprobt, sei für Achim ein Pilotprojekt, betonte Wildtrud Ysker, Leiterin der Abteilung Bildung und Soziales in der Stadtverwaltung. Es sei auch in weiteren Stadtteilen denkbar, wenn es dortigen Strukturen entsprechend angepasst werde . - la

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