6000 Quadratmeter gekauft

Liekengelände: Stadtwerke wollen Gebäude erweitern und erneuern

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Die Stadtwerke wollen für ihre Ausbaupläne einen Teil des Geländes der ehemaligen Brotfabrik (rechts) nutzen. 

Achim - Bevor der Stadtrat am Donnerstag über den Rahmenplan für die „nördliche Innenstadt“ mit dem Hauptgrundstück Liekengelände abstimmt, haben die Stadtwerke Achim als Nachbar schon Pflöcke eingeschlagen. Wie Vorstandsvorsitzender Sven Feht gestern in einem Pressegespräch im Rathaus, an dem auch Bürgermeister Rainer Ditzfeld und Stadtplanerin Angelika Steinbach teilnahmen, mitteilte, wollen die Stadtwerke ihren Stammsitz an der Gaswerkstraße im Laufe der nächsten 15 Jahre erneuern und erweitern.

Die Erweiterung soll stattfinden auf einem etwa 10 mal 110 Meter großen Streifen des jetzigen Liekengeländes, wo neue dreigeschossige Gebäude der Stadtwerke entstehen sollen. Sind diese geschaffen, soll auch das jetzige Ende der 70er Jahre geschaffene Hauptgebäude ersetzt werden.

Zusätzlich werden die Stadtwerke eine im Rahmenplan als Mischgebiet vorgesehene Fläche erwerben, um hier ihren Parkplatzmangel für Kunden wie Mitarbeiter zu beseitigen.Mit den Investoren Will und Skrabs als den Verfügungsberechtigten über das Lieken-Grundstück ist man sich am Freitag einig geworden, 6000 Quadratmeter zu kaufen.

Mobilitätszentrale nicht von Interesse

Das angrenzende, von der Stadt geplante und Mobilitätszentrale genannte Parkhaus wollen die Stadtwerke nicht nutzen, da sie auf dem eigenen Gelände ihre Pläne verwirklichen wollen, wie der Vorstandschef sagt, auch wenn sie dieses erst noch erwerben müssen.

Die Stadtwerke werden dann über den geplanten Kreisel an Embser Landstraße/Fritz-Lieken-Eck über die neue Erschließungsstraße direkt zu erreichen sein, was insbesondere für lange Laster eine Erleichterung sein wird.

Der Vorstandsvorsitzende begründet die Pläne zur Erweiterung und Erneuerung der Gebäude innerhalb von 15 Jahren damit, dass die Mitarbeiterzahl der Stadtwerke sich von 72 auf 86 erhöht habe, man vom Stromversorger für Achims Kernstadt zum Stromlieferanten für ganz Achim und jetzt auch Oyten aufgestiegen sei, 27.000 statt 18.000 Haushalte, Gasversorger für Achim, Oyten, Ottersberg und Langwedel sei und auch nicht genügend Kapazitäten für Werkstätten und sichere Lagerung habe.

Keine Aussage über Einzelheiten

Über Einzelheiten der dreigeschossigen Neubauten und Kosten kann und will der Chef der Stadtwerke, ein 100-prozentiges Unternehmen der Stadt, jetzt noch keine Aussagen treffen.

Der Vorstand des Energieunternehmens hat den Kurs aber schon einmal beschlossen, der sich nach Auffassung von Stadtplanerin Angelika Steinbach in den noch nicht veschlossenen Rahmenplan für Achim-Nord fügt. 

 mb

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