Sieben Empfänger freuen sich

Stadttombola: 15.000 Euro als Spenden verteilt

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Vertreter der Einrichtungen, Organisationen und Vereine, denen Überschüsse aus der jüngsten Achimer Rotary-Stadttombola zu Gute kommen, freuen sich hier gemeinsam mit dem Rotaryclub-Präsidenten Henning Struckmann (links, Bild bitte vergrößern), dem Stadttombolavereins-Vorsitzenden Jürgen Hille (hintere Reihe, Zweiter von rechts) und anderen Achimer Rotariern über die finanzielle Unterstützung.

Achim - Alle 40.000 Lose der vorweihnachtlichen Achimer Rotary-Stadttombola verkauft – das bedeutet 40.000 Euro Einnahmen. Nach Abzug von Druckkosten und etlicher anderer Ausgaben etwa für Gebühren, Preise und Verwaltung bleibt immer noch ein beachtlicher Überschuss.

Der wird zum allergrößten Teil an Einrichtungen und Vereine in Achim und Umgebung weitergeleitet, die eine solche Unterstützung wirklich brauchen können.

An sieben verschiedene Adressaten gingen die Spenden dieses Mal, und die öffentliche Vergabe übernahm natürlich im Restaurant „Alte Feuerwache“ Jürgen Hille als Chef des Rotary-Stadttombola-Vereins selber.

Sein besonderer Dank galt zunächst – neben den zahlreichen Bürgern, die Lose gekauft hatten – allen freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern. Zehntklässler der Liesel-Anspacher-Schule, Mitarbeiter der „Achimer Tafel“ und viele Rotaryclub-Aktive hatten wieder den Losverkauf beziehungsweise andere wichtige Aufgaben übernommen.

Insgesamt 15.376 Euro an Überschüssen waren als Spenden zu vergeben. Hier die Übersicht:

•  1000 Euro gehen an die Konfliktlotsen-Ausbildung an der Achimer Erich-Kästner-Schule. Junge Menschen lernen hier, wie man anderen dabei hilft, Konflikte gewaltfrei zu lösen;

• 1000 Euro erhält die Freilichtbühne Daverden. Die plattdeutschen Theateraufführungen werden „als ein Stück Bewahrung der Kultur unseres Raumes“ honoriert.

• Mit 1050 Euro wird das Projekt „Lesen lernen – leben lernen“ unterstützt. Schüler aus 15 zweiten Grundschulklassen erhalten dabei je ein Buch und die Lehrkräfte das dazugehörige didaktische Material, um Lesefähigkeit und Lesefreude der Zweitklässler zu fördern.

• 2000 Euro bekommt die Stiftung Waldheim für besonderen Bedarf. Diese Cluvenhagener Stiftung ist mit dem inklusiven Clüverhaus-Café, den Waldheim-Werkstätten und Wohngruppen auch in Achim vertreten.

• 2500 Euro kommen dem Palliativ-Netzwerk des Landkreises Verden zu Gute. Das Netzwerk aus Ärzten, Pflegediensten und -heimen, Hospizdiensten und der Aller-Weser-Klinik wird laut Hille von Betroffenen in wachsendem Umfang angenommen.

• Mit jetzt 2826 Euro von der Stadttombola und dem gleichen Betrag von der Agentur für Arbeit wird das „Schulschiffprojekt“ des Rotary-Clubs für die zehnte Klasse der Liesel-Anspacher-Schule unterstützt. Diese Schüler bereiten sich jeweils drei Tage an Bord eines Segelschiffes im Vegesacker Hafen intensiv auf Berufswahl und Bewerbungen vor. Zum Abschluss wird eine Hochglanzbroschüre erstellt und an rund 800 Betriebe verteilt, in der sich die Schüler jeweils in Wort und Bild mit ihren Interessen und Fähigkeiten näher vorstellen und um eine Stelle bewerben.

• Über 5000 Euro darf sich die „Achimer Tafel“ für bedürftige Menschen freuen. In unserem Wohlstandsland seien leider auch immer mehr Menschen auf Lebensmittelkäufe bei der „Tafel“ angewiesen, so Hille. Tafel-Mitarbeiter helfen aber auch immer selbstlos beim „Stadttombola“-Verein mit. Eine Win-Win-Situation sozusagen, freute sich der Vereinsvorsitzende.

la

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