Stadtfest lockt Besuchermassen mit buntem Programm an / Party an den beiden Bühnen bis spät in die Nacht

Viele genießen Musik und laues Lüftchen

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Der Bibliotheksplatz war neben dem Alten Markt der Hauptanlaufpunkt beim Achimer Stadtfest.

Achim - Das Achimer Stadtfest – eher klein, aber fein – kam bei der Bevölkerung überwiegend gut an. Insbesondere die vielen Musikgruppen, die auf zwei Bühnen spielten, lockten am vorigen Wochenende auch etliche auswärtige Besucher. Bürgermeister Rainer Ditzfeld freute sich gestern Abend über ein „tolles Stadtfest 2015“. Die Veranstalter, Sponsoren, Vereine, Organisationen, kommerzielle Standbetreiber und Helfer hätten zum „großen Erfolg“ beigetragen, lobte das Stadtoberhaupt. „Das zeigt mir, dass wir nur gemeinsam in Achim etwas Großes auf die Beine stellen können“, meinte Ditzfeld nicht zuletzt mit Blick auf die viel diskutierte Innenstadtentwicklung.

Mit einem gekonnten Bier-anstich, einer Tanzeinlage der „Cheertastics Achim“ und vier Konzerten hatte am Freitagabend das dreitägige Achimer Stadtfest begonnen. Zur Eröffnung sprach der Bürgermeister von einer guten Möglichkeit der städtischen Außenwerbung, von einem Fest „von Achimern für Achimer“ und beglückte dann die ersten Gäste mit einer Runde Freibier. Den ersten 30 Litern folgten weitere 50.

Organisiert wurde das Stadtfest von Sepia-Events mit Mirja Müller an der Spitze und K-Roof-Events. Dort ist Dennis Meinken für das Musikprogramm verantwortlich, das neben dem kulinarischen Angebot und der Gelegenheit, mit Freunden und Bekannten einige vergnügliche Stunden zu verbringen, den eigentlichen Schwerpunkt dieses Festes bildete.

An den drei Tagen traten insgesamt 20 Bands auf zwei Bühnen auf. Gespielt und gesungen wurde in unterschiedlichen Musikgenres: Irish & Folk, Cover & more, Rock & Alternative, Funk & Soul oder Oldie & more. Gestern gab es noch Acoustic, sowie Pop & Rock und ein Schlusskonzert von Till Simon.

Mirja Müller glaubt das Achimer Stadtfest auf einem guten Weg. Optimistisch stimmt sie vor allem, dass die Stadtverwaltung das Fest kräftig unterstützt: „Wir sitzen jetzt gewissermaßen in einem Boot“, sagte Müller. Auch gibt es bei den Händlern ein großes Interesse: „Es könnten noch mehr sein als die derzeit 35 Standbetreiber. Anfragen gibt es zuhauf.“ Und wenn auch noch wie diesmal das Wetter weitgehend mitspielt („Wenn es zu heiß ist, bleiben die Leute weg“), wird Achims Innenstadt tatsächlich zum kommunikativen Zentrum.

Der Sonnabend begann mit einem zweitägigen Flohmarkt, für den Organisatorin Juana Wetzel rund 30 Anmeldungen entgegennehmen konnte. Die Schnäppchenjäger kamen schon früh, um sich die besten Stücke zu sichern. An Auswahl war kein Mangel. Ob Elektrogeräte, Bücher, Spielwaren, Bekleidung oder Schmuck – die Auslage war zumeist günstig und gut erhalten. Wer sich allerdings für einen Puppenwagen samt Puppe aus den 1930er Jahren interessierte, musste schon tiefer in die Tasche greifen. Eine Rarität wie diese wechselte für rund 200 Euro den Besitzer, für die Puppe musste extra verhandelt werden.

Stadtfest in Achim

Am Abend sammelten sich die Leute vor der Kreisblatt-Bühne auf dem Alten Markt, um die beiden Nachwuchsbands „Lenna“ und „Jeremiad“ zu hören und zu sehen. Der letzte Gig des Sonnabends gehörte den „Dead Rock Pilots“, die erst vor einigen Wochen im Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) soliden Rock aus mehreren Jahrzehnten gespielt hatten. Nach den Pilots war After-Stadtfest-Party angesagt. Dazu ging es ins Kasch.

Der Sonntag wurde mit einem Gottesdienst im Rathaus eingeläutet und fortgesetzt mit offenen Geschäften, viel Musik, mit Hüpfburg und Karussell für die Kinder und einer kulinarischen Vielfalt, an der sich alle erfreuen konnten. Backfisch mit Kartoffelsalat bildete dabei eine schmackhafte Alternative zu Bratwurst, Pizza oder Steak.

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