Investitionssperre an Obern- und Herbergstraße

Stadt will Stück der City neu planen

Auch die große Immobilie der Fleischerei Mindermann wird mit einer Veränderungssperre belegt. - Foto: Brodt

Achim - Einstimmig befürwortete der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am Dienstag eine Veränderungssperre für das Gebiet und die Häuser im Dreieck östliche Herbergstraße, Achimer Brückenstraße und Obernstraße.

Nach der Ersteigerung des ehemaligen Textilhauses an der Obernstraße 36 durch den Hauseigentümer des abgebrannten Bremer Kaufhauses am Wall und dem wohl notwendigen Abriss des einst traditionsreichen Achimer Textilhauses, dem bevorstehenden Weggang der Deutschen Bank und mancher Leerstände will die Stadtverwaltung im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs das gesamte genannte Gebiet möglichst neu planen, um größere Geschäftsflächen und mehr Wohnungen zu ermöglichen sowie jetzt noch denkbare Vergnügungsstätten zu verhindern, wie Fachbereichsleiterin Monika Nadrowska sagte.

Die Veränderungssperre verhindert für bis zu vier Jahren Investitionen, die den Zielen der Stadt widersprechen.

Werner Meinken (SPD) hatte gefragt, ob man das scharfe Schweet der Veränderungssperre brauche, da doch der neue Erwerber des Hauses Obernstraße 36 der Stadt „eine lange Nase“ gemacht und gesagt habe, dass er in den nächsten drei Jahren in Achim nichts machen werde.

In Kraft tritt die Veränderungssperre, wenn sie jetzt auch der rat beschließt und sie im Amtsblatt veröffentlicht ist.

Mit den Hauseigentümern und Geschäftsleuten hat die Stadt in jüngster Zeit über ihre Pläne nicht gesprochen. Die sollen im Rahmen des Planungsprozesses ihre Positionen und Argumente einbringen, heißt es in der Verwaltungsvorlage. 

mb

Es kommentiert unser Redakteur Matthias Brodt: 

Stadtplanung ist mehr als Spielerei

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