Stadt hält Ausschau nach Flächen für sozialen Wohnungsbau / Druck erhöht sich

Günstig wohnen: Suche läuft

Achim - „Die Herausforderung besteht in der Bereitstellung von Wohnraum für niedrigere Einkommen und Haushalte mit kleinem Geldbeutel.

In diesem Marktbereich wird der Druck noch einmal deutlich steigen, weil die bei uns bleibenden Flüchtlinge sich ebenfalls überwiegend im unteren Preissegment Wohnungen suchen werden. Die Flüchtlingswelle macht insofern lediglich öffentlich, dass bezahlbare Wohnungen fehlen“.

Auf diese, sich vor allem auf größere Städte beziehende Wohnungsmarktprognosen und Aussagen des 14. wohnungspolitischen Kongresses in Niedersachsen bezieht sich die stadtplanerische Achimer Verwaltungsabteilung in einer Stellungnahme. Diese betrifft einen SPD-Antrag, in dem auch in Achim verstärkte Anstrengungen gefordert werden, um den Bau öffentlich geförderter Wohnungen voranzubringen.

Die Überprüfung geeigneter Flächenvorschläge laufe, teilt die Verwaltung mit. Zur gezielten Suche hat sie verschiedene Kriterien entwickelt. Kleinere Flächen in dezentraler Lage, aber mit „Versorgungsinfrastruktur (Einzelhandel)“ und „sozialer Infrastruktur (Kinderbetreuungsstätte, Grundschule)“ sowie Anbindung an den Personennahverkehr – so lauten zu berücksichtigende Punkte.

Außerdem solle möglichst eine gültiger Bebauungsplan bestehen, und natürlich müsste die betreffenden öffentliche oder private Fläche wirklich für Wohnbebauung der genannten Art zur Verfügung stehen.

Besonders hervor hebt die Verwaltung aber auch, dass die Wohnraumförderung in Niedersachsen von der Landesregierung für die Jahre 2016 bis 2019 um das Zehnfache auf 400 Millionen Euro aufgestockt worden sei, um den Bau von mehr Sozialwohnungen wirksam anzustoßen.

Der Bund habe sich auf dem Flüchtlingsgipfel zudem bereit erklärt, ebenfalls Mittel für den sozialen Wohnungsbau für den gleichen Zeitraum um jeweils 500 Millionen Euro zu erhöhen. Dies bedeute weitere rund 40 Millionen Euro für Niedersachsen.

Es gibt also durchaus ansehnliche Hilfen, um die große Herausforderung in Sachen bezahlbarer Wohnraum bewältigen zu können.

la

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