Mitmach-Zirkus gastiert an der Grundschule Uphusen 

Sportliche Schüler finden ihr „Eldorado“

Eine Clownsparade zog ebenfalls durch den Zirkus. - Fotos: Hägermann

Uphusen - „Manege frei!“. Am Freitagnachmittag zauberten, jonglierten, dressierten, spaßten und turnten Uphusens Grundschüler unter der Zirkuskuppel. In den Vortagen war fleißig an den zirzensischen Übungen gefeilt worden. Der Zirkus „Eldorado“ ist ein gern gesehener Gast auf dem Sportgelände am Arenkamp – und Jesse Thiel sein Chef.

Das familiengeführte Zirkusunternehmen aus Lilienthal hat sich auf schulische Aktionen spezialisiert und seine Freude daran. „Uns macht die Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß“, sagt Thiel, dessen Bruder Billy (nach „The Kid“ benannt) heißt.

Laut Jesse Thiel zeigt sich gerade bei Grundschülern sehr schnell Fitness und Beweglichkeit. Beides wird in Uphusen – die Grundschule erhielt jüngst die dritte Zertifizierung, die sie als sportfreundliche Schule ausweist – regelmäßig gefördert.

Akrobatische Kunststücke wie diese gab es viele in der Manege zu sehen.

Dritter im Bunde der Thiel-Brüder ist Tilo. Er trainiert mit dem Lasso und achtet darauf, dass Cowboys richtig tanzen. Mit leicht federndem Schritt und synchron in der Gruppe. Der Cowboy-Hut wird dabei niemals abgenommen. Auch nicht beim Schwingen des Lassos, was einen sicheren Stand und höchste Konzentration erfordert.

Die Geheimnisse der Manege bleiben in der Woche vor den zwei öffentlichen Auftritten, die vor allem Eltern und Verwandte als Zuschauer hatten, keinem Uphuser Grundschüler verborgen. Merke: Das beständige Lächeln gehört zur Grundausstattung eines Zirkusartisten. Bei kleinen Missgeschicken hilft ein charmantes Schulterzucken. Und was geht gar nicht? Den Applaus mit den Rücken zum Publikum entgegennehmen. Gewünscht wird Blickkontakt, eine tiefe Verbeugung und ein strahlendes Lachen. Die Erst- bis Viertklässler hatten die Zirkusregeln schnell kapiert.

Früh übt sich... Der jüngste Artist im Kinderzirkus.

Trainiert wurde täglich, jeweils zwei Unterrichtsstunden. Frei von Lampenfieber waren Cheerleaders, Akrobaten, Clowns, Hunde-, Ziegen und Lama-Dompteure zwar nicht, die Nervosität war aber spätestens nach dem ersten Beifall verflogen. Außerdem hatte die Gelassenheit der Zirkusprofis in den Vortagen ein wenig auf die Grundschüler abgefärbt.

Und Tilo Thiel verriet vor der Premiere: „Die wirklichen Bewegungstalente unter den Schülern hatten wir innerhalb von zwei Minuten entdeckt.“ - häg

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