Sport-Stationen verlockend Besucherzahl steigerungsfähig

Premiere der Aktion „Offene Sporthalle“: Gar nicht so strikt geschlechtergetrennt

Mit handfesten Abwehrübungen begann die Einführung in den Karatesport. Übungsleiter Andreas Fahl und seine Kollegin Ulrike Hollinger aus dieser Sparte des TSV Achim begutachten hier zwei talentierte Nachwuchskräfte. - Fotos: Laue

Achim - Das dem Hockey verwandte „Floorball“-Spiel begeisterte zwei Mädchen sofort, die eigentlich aus Basketball-Interesse zum ersten Achimer „Offene-Sporthalle“-Nachmittag gekommen waren. Doch dann fand die weniger bekannte, vor allem im Uphuser Raum verbreitete Sportart gleich zwei neue Fans.

Gut 20 Mädchen und Jungen der fünften bis zehnten Klassen kamen jeweils an den beiden Sport-Erlebnistagen in die Sporthalle des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums an der Bergstraße.

Darunter waren auch Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien oder mit anderweitigem Migrationshintergrund. Genau an sie hatte sich die gemeinsam vom Achimer Präventionsrat, der hiesigen Polizei und der Arbeitsgemeinschaft Achimer Sportvereine (AAS) organisierte Veranstaltung in den Osterferien besonders gerichtet.

Der Erfolg sei jedoch jetzt keineswegs nur an reinen Besucherzahlen zu messen, betonte Polizei-Kontaktbeamtin Katja Brammer als Mitorganisatorin. Alle, die die verschiedenen Sportarten an den Stationen in der offenen Halle erprobten, seien jedenfalls mit viel Spaß und Einsatz dabeigewesen.

An Vereinen waren der TV Baden, der TB Uphusen, der TSV Achim, der TSV Bierden und der Achimer Golfclub an dieser Veranstaltung beteiligt. Geboten wurden neben Floor- und Basketball auch Einstiegsmöglichkeiten in den Karatesport, in Golf und Volleyball sowie in die Leichtathletik. Laufübungen auf zu einem Parcours aneinander gereihten Turnmatten wurden hier absolviert.

Qualifizierte Übungsleiter aus den Vereinen garantierten fachkundige und motivierende Begleitung beim Einstieg in die jeweiligen Sportarten. Etliche Kids betraten hier absolutes Neuland.

Erste Schläge probte Sana unter den Augen von Golfclub-Trainer Niklas Lücking (linkes Bild). Rechts: Floorball – der Übungsleiter setzte sich zugleich als Torwart den Angriffen der jungen Kämpfer aus.

Ziel war es, auch die integrative, freundschaftstiftende Kraft gemeinsamer sportlicher Betätigung zu nutzen sowie das Interesse zu wecken, sich vielleicht auf längere Sicht in einem Verein zu engagieren.

Inwieweit solche Ziele erreicht wurden oder nicht, wird demnächst in einer Nachbesprechung analysiert, kündigte Tanja Werhan als Geschäftsführerin des Achimer Präventionsrats bereits an.

Auf jeden Fall werde es weitere Tage der „Offenen Sporthalle“ geben, vielleicht auch schon für Kinder im Grundschulalter und vielleicht mal außerhalb der Ferienzeit.

Als weitgehend unnötig erwies sich die jetzige Aufteilung in einen „Offene-Sporthalle“-Dienstag für Jungen und einen Mittwoch für Mädchen.

Diese Geschlechtertrennung wurde nie strikt eingehalten, und weder Mächen noch Jungen beschwerten sich darüber, dass am Jungentag Mädchen mitmachten und umgekehrt.

Für alle Teilnehmenden gab es zum Abschluss als Anerkennung Urkunden, und auch zwei Freikarten fürs Achimer Hallenbad waren zu gewinnen. 

la

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