„Spitzengespräche“ mit Bovenschulte und Bohlmann

Achim-West: Bürgermeister Ditzfeld kündigt Unterredung an

 Bürgermeister Rainer Ditzfeld zeigt auf einer Karte, wo das Gewerbegebiet „Achim-West“ entstehen soll.  Archivfoto: mb
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Bürgermeister Rainer Ditzfeld zeigt auf einer Karte, wo das Gewerbegebiet „Achim-West“ entstehen soll. Archivfoto: mb

Achim – Scheitert das Projekt „Achim-West“ an den hohen Kosten für das geplante Gewerbegebiet und die neue Anschlussstelle an der A 27? Oder springen Bremen und der Landkreis Verden der Stadt Achim finanziell entscheidend beiseite? Bürgermeister Rainer Ditzfeld kündigte im Ratsausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr für Anfang März ein „Spitzengespräch“ mit seinem Bremer Amtskollegen Andreas Bovenschulte und Landrat Peter Bohlmann an.

Hans-Jürgen Stillicher aus Uphusen hatte in der Einwohnerfragestunde der Sitzung am Dienstag im Ratssaal und in Form einer Videokonferenz nach dem Stand der Verhandlungen in Sachen „Achim-West“ mit den möglichen Projektpartnern gefragt.

Sabrina Kernhoff bat darum, über das Großvorhaben später zu entscheiden, da der Betriebsstart bei Amazon im Sommer das Straßennetz im Stadtgebiet schon genug belasten werde. Außerdem wollte die Sprecherin der örtlichen Nabu-Gruppe wissen, ob es stimme, dass das für „Achim-West“ vorgesehene moorige Gelände im Uphuser Bruch mit Sand aus der Bierdener Marsch stabilisiert werden soll.

„Derartige Überlegungen gab es“, räumte Martin Balkausky, Geschäftsführer der Achim-West-Entwicklungsgesellschaft, ein und fügte hinzu: „Aber lange Transportwege sollen möglichst vermieden werden.“ Ob und wann das Projekt verwirklicht werde, entscheide die Politik.

Der Bürgermeister störte sich schließlich noch an Leserbriefen in der Lokalpresse, in denen die Drohung von Unternehmen am Bremer Kreuz, im Fall von nicht vorhandenen Gewerbeerweiterungsflächen aus Achim wegzuziehen, kritisiert worden war. „Hilfeschreie aus der Wirtschaft sollten wir ernst nehmen“, sagte Ditzfeld. Die Stadt benötige Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.  

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