Stadtbibliothek erhält von Willi-Heinz-Stefen-Stiftung Spende für mehrsprachige Bücher

Spielend zur Sprache gelangen

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Viele bunte Bücher, die mit Text und Bild Lust auf die neue Sprache machen, überreichte jetzt Kai-Oliver Schwede (Mitte) an Stadtibliotheksleiterin Iris Arndt, Ulrike Aucamp, Carola Albers, Angela Renke, Lilian Krohe, Andrea Seifert und Dr. Stephan Leenen, ebenfalls Bibliotheksleitung (v.l.). 

Achim - Von Herman Hemmen. Das Anliegen der Willi-Heinz-Stefen Stiftung ist es, Kindern und Jugendlichen eine hoffnungsvolle Zukunft für ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in einer gesunden Umwelt zu ermöglichen. „Das beinhaltet sowohl finanzielle Förderung als auch Unterstützung in beratender, mentorischer Form“, sagt der Vorstandvorsitzende der Stiftung Kai-Oliver Schwede. „Unser Fokus liegt dabei klar auf der Erziehung und Bildung unserer Jugend.“ Da passte eine Sachspende an die Ortsteilbüchereien genau ins Konzept.

In einem Gespräch mit Dr. Stephan Leenen und Iris Arndt, Leitung der Stadtbibliothek, habe Schwede über die vermehrt auch mit ehrenamtlichen Betreuern kommenden Flüchtlingskinder erfahren, für die es an geeignetem Lesematerial fehlt. Eine Unterstützung in Form von kindgerechten, mehrsprachigen, Bilder- und Comicbücher sei dann für den Vorstandsvorsitzenden, im Sinne der Stiftung, selbstverständlich gewesen.

Kürzlich übergab Kai-Oliver Schwede dann offiziell vier Sätze mit 15 mehrsprachigen Büchern zu verschiedenen Themen an die Stadtbibliothek zur Weiterleitung an die Ortsteilbüchereien.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in den Orteilbüchereien freuten sich über diese zusätzliche Erweiterung des Angebots. Lilian Krohe und Ulrike Aucamp, Bücherei Schule Uesen, berichteten von einer großen Resonanz und Schülerengagement während der Öffnungszeiten. Angela Renke und Carola Albers von der Bücherei der Schule Baden sprachen ebenfalls von 50 bis 80 Kindern, die regelmäßig das Angebot nutzten. „Bei uns kommen die Lehrer auch mit der ganzen Klasse“, ergänzt Carola Albers.

Zu Andrea Seifert und Hilke Böse, Bücherei im AWO-Gebäude Bierden, kommen die Lehrer auch mit der ganzen Klasse, da sie als einzige Ortsteilbibliothek nicht in einer Schule untergebracht sind. „Aber auch Mütter, die mit ihren Kindern kommen und vorlesen, sind hier regelmäßige Gaste“, so Andrea Seifert

„Lesen ist die Grundvoraussetzung, um eine Sprache zu erlernen. Durch die Bilder und die mehrsprachigen Texte in diesen Büchern wird es den Kindern möglich sein sich zu verständigen und so spielend die Sprache zu lernen“, sind sich Iris Arndt und Dr. Stephan Leenen einig. Übrigens: „Für Kinder bis 18 Jahre ist die Mitgliedschaft in der Bücherei kostenlos“, betont Stephan Leenen.

Die Bücher, die unter anderem von einem Besuch beim Arzt, dem Kindergarten, Otto, der kleinen Spinne (in zehn Sprachen) oder von dem, was es anzuziehen gibt, handeln stehen ab sofort für die kleinen Bibliotheksbesucher bereit.

Informationen zur WHS-Stiftung im Internet

www.whs-stiftung.de

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