Montags und samstags Plätze frei

Spielen, Klönschnack oder Stricken hält gut in Schuss

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Martina Jansen und Svenja Meyer (Freiwilligenagentur) mit den Aktiven (v.l.): Rita Sachs (Frauentreff 50+), Konrad Ollmann (Sebe Achim), Ingrid Pesendorfer (Spieleclub), Cornelia Czapp (SoVD), Heike Tannen (DRK/Frauentreff 50+), Angela Wilkens-Scheler (VdK), 1. Reihe v.l.: Christiane Knof-Grotevent (Sebe), Dagmar Guse (Awo), Aurelie Schatull (DRK) und Gerda Böder (Spieleclub).

Achim - Als neue Rathausmitarbeiterin hat sich Svenja Meyer schon bei langjährigen Achimer Ehrenamtlichen vorgestellt. Meyer leitet per 1. Juni die Freiwilligenagentur und folgt damit Timo von den Berg. Auf Einladung von Martina Jansen vom Fachbereich Soziales trafen sich Vertreter der Gruppen aus dem städtischen Generationentreff an der Langenstraße zu einer Kaffeetafel.

Mit am Tisch saßen auch Christiane Knof-Grotevent und Konrad Ollmann vom Senioren- und Behindertenbeirat (Sebe), der jährlich die städtischen Seniorenfahrten organisiert.

Die 24-jährige Svenja Meyer hat Sozialpädagogik in Oldenburg studiert und war auch vorher schon im sozialen Bereich tätig. „Wir hoffen, neue, frische Ideen und Erfahrung miteinander verbinden zu können“, sagt Rathauskollegin Martina Jansen.

Das Haus an der Langenstraße 1 ist momentan nicht an allen Wochentagen besetzt: „Es gibt noch freie Plätze und wir würden uns freuen, wenn noch mehr Gruppen das Haus nutzen würden“, betont Jansen. Das gelte ebenso für die städtischen Veranstaltungsräume im Bürgerhaus Bierden. Komplett zur freien Verfügung steht an der Langenstraße etwa der Montag und der Samstag, denn seit März wird der Frühstückstreff nicht mehr angeboten.

Nachwuchs-Problem für alle Vereine

„Das Problem zieht sich durch alle Vereine“, sagte Cornelia Czapp, zugleich Vorsitzendende des Achimer SoVD und SoVD-Kreisvorsitzende. „Wir haben Schwierigkeiten, dass Jüngere nachrücken.“ Was im Umkehrschluss nicht heißt, dass man im Alter Däumchen drehen muss: Beim Spieleclub sei die älteste Teilnehmerin 92 Jahre alt, erzählt Ingrid Pesendorfer. Weitaus jüngeres Publikum komme derzeit nur durch das Rote Kreuz (DRK), das in der 1. Etage eine Krabbelgruppe für Kleinkinder und ihre Eltern anbietet, bemerkte Heike Tannen, Organisatorin der DRK-Seniorengruppe. Auf Anregung von Cornelia Czapp beschlossen die Ehrenamtlichen, in der Fußgängerzone dafür zu werben, dass die Stadt Räume für gemeinnützige Freizeitangebote zur Verfügung stellt.

Zehn Gruppen gehen zurzeit an der Langenstraße ein und aus, um gemeinsame Hobbys zu pflegen oder gesellige Stunden zu verbringen. Dazu gehört etwa der Achimer Frauentreff 50 + jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, jeweils von 10 bis 12 Uhr, die Awo Achim, die 14-tägig von 15 bis 17 Uhr, im Wechsel mit dem Spieleclub, einen Klänschnack anbietet und der Seniorennachmittag des DRK Achim, jeden Mittwoch von 15 bis 17.30 Uhr.

Ebenfalls vertreten ist der Sozialverband SoVD mit seinem Seniorenkreis, der donnerstags 14-tägig von 14 bis 17.30 Uhr stattfindet. Ebenfalls donnerstags 14-tägig, von 15 bis 18 Uhr, trifft sich der Sozialverband VdK. „Frauen in Aktion“ sind jeden dritten Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr und die Strickgruppe „Heiße Socken“ immer freitags von 15 bis 18 Uhr im Generationentreff. Sonntags kommt von 12 bis 17 Uhr die Ezidische Gemeinde und von 18 bis 22 Uhr die Frauengruppe des Kulturvereins Achimer Muslime (Kamu).

Wer den Generationentreff ebenfalls nutzen möchte, kann spontan an der Langenstraße vorbeikommen oder sich vorab bei der Freiwilligenagentur unter Tel. 04202/9160550 erkundigen.

ldu

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