Spannende Geschichten aus einer unsichtbaren Welt

Ex-Achimerin Anke Unger schreibt für einen schwedischen Verlag

Anke Unger, geborene Reinecke, heute Schriftstellerin in Schweden.

Achim - Als sie noch Anke Reinecke hieß, schrieb die junge Achimerin als Volontärin der Kreiszeitung noch über Schützenfeste, Konzerte und Ausschusssitzungen in Rethem oder Sulingen. Heute heißt sie Anke Unger, lebt in Südschweden und beschäftigt sich als Autorin mit einer ganz anderen Welt, der Fantasiewelt.

Da ihr Mann als Mediziner seine berufliche Zukunft eher in Schweden als in Deutschland sah, hat es die beiden nach Schweden verschlagen. Anke Unger, heute 50 Jahre alt und Mutter zweier erwachsener Kinder, hat das Schreiben und Lesen nie lassen können und war so auch freiberuflich als Lektorin eines schwedischen Verlages beschäftigt. Da erhielt sie den Tipp, doch selbst einmal schriftstellerisch tätig zu sein. Ihr Manuskript gefiel auf Anhieb, der schwedische Carlsen-Verlag biss an und nahm ihre in Deutsch verfasste Fantasy-Reihe „Die Chroniken der Götter“ in das Programm seines young adult labels „Dark Diamonds“ auf. Zwei Bände „Göttin der Dunkelheit“ und „Der der magische Blick“ sind bereits in diesem Sommer erschienen. „Sog der Finsternis“ folgt jetzt in der letzten Septemberwoche, der vierte Band „Der verfluchte Ring“ Ende Oktober.

Ihr Verlag, der sich mit ihr auch Mitte Oktober auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren wird, beschreibt es so: „Anke Unger genießt die urwüchsige Natur Schwedens, in der sie gemeinsam mit ihrer Familie lebt. Dort fantasiert sie von unsichtbaren Welten und außergewöhnlichen Wesen.“

29 Jahre in der ganz anderen Welt gearbeitet

29 Jahre soll sie an den dunklen und hellen Figuren, ihren Entwicklungen und Verwicklungen in der ganz anderen Welt gearbeitet haben, bis sie das in literarische Form gebracht hatte.

„Als Priesterin im Tempel des Lichts dient die temperamentvolle Magierin Areshva ihrer Göttin von ganzem Herzen. Doch dann nehmen düstere Mächte das Land ein und verdrängen die Kräfte des Guten. Areshva sieht nur einen Ausweg, um ihrer Göttin zu helfen: Sie muss sich mit der Dunkelheit verbünden. Nur so kann sie die Zauberkraft erlangen, die sie im Kampf brauchen wird. Doch die Dunkelheit ist ein Pfad voller gefährlicher Versuchungen…“, heißt es da.

Die Magierin Areshva hat wohl auch einiges mit der Autorin zu tun. Anke Unger erzählt in einem Interview, dass sie sich in einer Krisensituation befand und da auf die Idee kam, sich eine Protagonistin auszudenken, die noch viel schlimmere Probleme hatte als sie selbst. Sie sollte in einer Welt voller Finsternis Helden ins Unheil stürzen, aber dann doch die Kräfte des Hellen siegen lassen. An anderer Stelle verrät die Autorin: „Areshva ist eine Wunschprojektion von mir. So wie ich nicht sein kann und nicht sein darf, aber in meinen wilden geheimen Träumen manchmal gerne wäre.“ Biografisches und Abbildungen der Realität wird man in den Geschichten dennoch vergeblich suchen.

Anke Unger verabscheut Krimis mit gemeinen Verbrechen und schnulzige Liebesgeschichten. Ihr Metier sind die „unsichtbaren Welten hinter der realen Welt bevölkert voller Magie, voller Dramatik und starker Gefühle“.

Ihre Gemeinde wartet jetzt gespannt auf die nächsten Bände ihrer fantastischen Reihe.   mb

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