Live in der „Alten Feuerwache“

Justin Levinson: Songwriter-Pop der Extraklasse

+
Der US-amerikanische Singer/Songwriter Justin Levinson lieferte mit den zeitlosen Sounds der 60er und hervorragenden Texten ein Konzert der besonderen Art.

Achim - In einer Mischung aus Old School Rock und verträumten Harmonien vertont der Singer/Songwriter Justin Levinson seine Worte direkt und kompromisslos. Seine musikalischen Arrangements sind dabei nicht nur Begleitung, sondern könnten die Geschichten auch ganz ohne gesangliche Ergänzung erzählen.

Mit seinem aktuellen Album „Yes Man“ im Gepäck war das Multitalent aus Los Angeles im Rahmen der Konzertreihe „Songs and Whispers“ am Mittwochabend im neuen Lokal „Alte Feuerwache“ in Achim zu hören.

Justin Levinson hat in den USA bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad als preisgekrönter Sänger, Musiker und Songwriter erlangt. Nun ist seine Karriere auch in Europa auf dem Vormarsch.

Levinson wuchs in einer musikalischen Familie auf. Sein Vater arbeitete als Musiklehrer, und seine Großmutter spielte das Klavier in Stummfilmen. Er studierte Jazz-Trompete am renommierten Berkeley-College und wurde nach einem Workshop von den Musiklegenden Lester Bowie (Jazztrompeter) und Fontella Bass (Soulsängerin) entdeckt.

Seine Karriere als Singer/Songwriter begann 2006 mit dem Debütalbum „1175 Boylston“. Der Song „City With Two Streetlights“ stand wochenlang in den Charts des Musikmagazins CMJ („College Media Journal“) auf den oberen Plätzen, und der Titelsong “Sunny Day” wurde von CMJ als bester Song des Jahres gewählt.

Von den Bands der 60er beeinflusst

Justin Levinson wird beeinflusst von den großen Bands der 60er Jahre. Er kreiert seinen selbst ernannten „Power Pop“ mit Elementen seiner Lieblingskünstler aus dieser Zeit. Mit bis zu fünf Instrumenten spielt Levinson die Musik, die seinen Stil ausmacht.

Beim Konzert in Achim präsentierte er vor allem Songs aus seinem neuesten Album „Yes-Man“. Seine Songtexte speisen sich aus persönlichen Erfahrungen, den Fehltritten seines Charakters und seiner, wie er sagt, „verlorenen Seele, die, unfähig sich selbst zu verstehen, ständig verwirrt“ sei.

Mit dem zeitlosen Sound der Beatles, Beach Boys und Zombies, vorgetragen mit neuem Optimismus und hervorragenden Texten, lieferte Justin Levinson den Gästen in der „Alten Feuerwache“ ein Gastspiel der ganz besonderen Art. 

hem

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Die Multiplayer-Postapokalypse: "Fallout 76" im Test

Die Multiplayer-Postapokalypse: "Fallout 76" im Test

Azubis kicken in der Rotenburger Bodo-Räke-Halle für den guten Zweck

Azubis kicken in der Rotenburger Bodo-Räke-Halle für den guten Zweck

In Malé zeigen sich die Malediven von einer anderen Seite

In Malé zeigen sich die Malediven von einer anderen Seite

Pressestimmen zum letzten DFB-Spiel des Jahres: „Hauch vom Confed Cup“

Pressestimmen zum letzten DFB-Spiel des Jahres: „Hauch vom Confed Cup“

Meistgelesene Artikel

Rotes X hält Einzug in Bassen

Rotes X hält Einzug in Bassen

Mitmachtag in der Kita Dörverden kommt gut an

Mitmachtag in der Kita Dörverden kommt gut an

Shaan Mehrath aus Blender kämpft für Bus nach Bremen

Shaan Mehrath aus Blender kämpft für Bus nach Bremen

Gesteckt, nicht gewickelt – und mal ohne Kerzen

Gesteckt, nicht gewickelt – und mal ohne Kerzen

Kommentare