Polizei: „nichts Aufregendes“

Silvesternacht in Achim: Fröhlich, friedlich, regnerisch

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Seit vielen Jahren Tradition: die Silvester-Familienfeier im Kasch. Im großen Saal feierten die Erwachsenen. Aber auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Im blauen Saal wurden Filme gezeigt. Es gab Kinderschminken und auch einen Bereich, wo die Kleinen ihre eigene Feier abhalten konnten.

Achim - Leichter Dauerregen bei neun Grad – so sah der Jahreswechsel 2017/2018 wettermäßig in Achim aus. Zwar gab es neben fröhlichen Feiern auch wieder einige Prügeleien – etwa in Badenermoor. Sachbeschädigungen registrierte die Polizei ebenfalls. Alles aber „nichts Aufregendes“ und sozusagen Routine an Silvester, hieß es zusammenfassend auf Nachfrage am Neujahrstag aus dem Achimer Kommissariat.

Große Leuchtfontänen waren schon eine gute Stunde vor Mitternacht am Badener Weserufer hoch am Himmel zu bewundern gewesen. Bereits am früheren Silvesterabend krachte es zudem wiederholt in Innenstadtnähe so heftig, dass automatisch das Stichwort „Polenböller“ angebracht schien.

Punkt Mitternacht in Achim. 2018 hat soeben begonnen. Das neue Jahr wird gleich krachend und blitzend begrüßt.

In der Fußgängerzone war dann kurz vor zwölf Uhr deutlich mehr los als in Vorjahren. Etliche, reichlich mit Raketen und Ähnlichem ausgestattete Jugendliche, Besucher der Silvesterfete im „Atrium“, Anwohner und auch Familien mit Migrationshintergrund sorgten gemeinsam für bunten Feuerzauber und viel Rauch um Mitternacht.

Alles blieb aber friedlich, und es wurde freudig aufs neue Jahr miteinander angestoßen. Die patroullierende Fußstreife der Polizei hatte da außer mahnenden Worten wenig zu tun.

Seit vielen Jahren Tradition: die Silvester-Familienfeier im Kasch. Im großen Saal feierten die Erwachsenen. Aber auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Im blauen Saal wurden Filme gezeigt. Es gab Kinderschminken und auch einen Bereich, wo die Kleinen ihre eigene Feier abhalten konnten.

Auch von der großen Party in Baden wurden bisher keine schlimmeren Zwischenfälle gemeldet – ebensowenig vom traditionellen Familiensilvester von Klein und Groß im Kasch.

Geböllert wurde hier draußen ebenso heftig wie an vielen anderen Stellen der Stadt. Während an der Kreiselkreuzung ziemlich tote Hose herrschte, ging es am Rande der Ueser Kreuzung feuerwerkstechnisch dieses Mal richtig zur Sache. Gefeiert wurde im „Grüner Jäger“.

Gut erleuchtet war der Himmel über der Stadt auch einige Zeit vor und nach dem Jahreswechsel – was immer viele fasziniert.

Doch auch anderswo war eine Menge los. Wer in dieser Nacht zum Beispiel weiter in Richtung Bruchhausen unterwegs war, dem fiel unweigerlich der voll belegte Parkplatz eines hell erleuchteten Swingerclubs im Wald gleich hinter der Kreisgrenze ins Auge. Vermutlich herrschte dort ebenfalls gute Stimmung. - la

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