Seit 35 Jahren ehrenamtlich aktiv: die Karateka des TSV Achim feiern Jubiläum / Erfahrene „Schwarzgurte“ als Trainer / Angebotsvielfalt

Viel mehr als Kampfkunst und nicht nur für die jungen Leute

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Mit zwei neuen Erwachsenen-Karategruppen entwickelte sich ein neuer Schwerpunkt in dieser Sparte des TSV Achim, wo zuvor stets die Jugendlichen dominierten.

Achim - Modernes Karate ist mehr als Kampfkunst. Es ist Gesundheitssport für Jung und Alt. In diesem Bewusstsein feiert der TSV Achim ein kleines Jubiläum, denn seit nunmehr 35 Jahren bietet der Verein in ganz unterschiedlichen Gruppen Karate an. Gleichwohl hat sich in jüngerer Zeit mit zwei Erwachsenengruppen ein neuer Schwerpunkt entwickelt.

„Selbstverständlich ist es ja nicht, dass man im Erwachsenenalter mit einer neuen Sportart beginnt und dann gleich Karate auswählt!“, erzählt Andreas Fahl, der vor etlichen Jahren selber beim TSV Achim Karate erlernt hat und jetzt als Trainer und Sportwart die Geschicke der Abteilung mit prägt. „Aber Karate eignet sich sehr gut, weil man etwas gegen Bewegungsarmut im Alltag tun kann.“

Zudem scheint das gemeinsame Anstrengen und Schwitzen auch Spaß zu machen, denn inzwischen üben über 20 Erwachsene dienstags in der GamMa-Halle unter Anleitung von Roland Ebermann (2. Dan) und André Wilks (1. Dan). Beide sind als Träger des schwarzen Gürtels entsprechend erfahren, um altersgerechtes Karate anbieten zu können.

Rita Seebaldt (3. Dan) kümmert sich unter anderem bei den Erwachsenen um die Einsteigergruppe und ist als lizensierte B-Prüferin des Deutschen Karate Verbandes (DKV) für die Gürtelprüfungen verantwortlich. Spartenleiter Werner Schatz, auch er ein „Urgestein“ der Abteilung, betont, dass die Anbindung an den DKV die Anerkennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) beinhaltet.

Damit gehört die Achimer Karateabteilung den offiziellen Fachverbänden an, die die professionelle Traineraus- und –fortbildung organisieren.

Neben den Erwachsenen trainieren auch Kinder und Jugendliche Karate beim TSV Achim, wobei in den kompletten 35 Jahren das gemeinsame Üben eine Leitlinie gewesen ist.

„Karate ist ein vielfältiger Sport, den man als Kampf, Selbstverteidigung, Bewegungsschulung oder Bewegungssport betreiben kann“, berichtet Markus Wilks. Er ist seit 30 Jahren ununterbrochen aktiv dabei und besitzt als Träger des dritten schwarzen Gürtels (3. Dan) und der Trainer-B-Lizenz die größte Erfahrung im Verein. Nur Inka und Roland Ebermann sind noch früher in die Sparte eingetreten, gönnten sich zwischenzeitlich jedoch eine Auszeit.

Mit Petra Roßmann, Holger Brink, Andreas Schönfeld, Benjamin Schönfeld und Jesko Roßmann üben weitere Schwarzgurte beim TSV Achim und bringen ihre Kenntnisse ein, unterstützt von Assistenten.

„Die Vielfalt der Personen spiegelt sich in unseren Übungsstunden wider“, erklärt Wilks. Traditionelles, an Japan orientiertes Karate sei ebenso dabei wie moderner Wettkampfsport und Karate-Aerobic.

Informationen zum Karate in Achim gibt es auf der Homepage www.tsv-achim-karate.de und bei Facebook (Karate im TSV Achim).

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