Tablets als Dauerleihgabe

Cato-Aktion in Corona-Zeiten unterstützt das Online-Lernen

Programmleiterin Ulrike Kompch, Michael Rosenboom (ASC) und Sabine Pause vom Förderverein. Foto: Cato-gymnasium
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Programmleiterin Ulrike Kompch, Michael Rosenboom (ASC) und Sabine Pause vom Förderverein.

Achim – Schon seit dem Jahr 2016 bietet das Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium ein Hilfsprogramm an, bei dem Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig unterstützen und helfen. Während der Corona-Krise bekommt das Programm eine besondere Bedeutung.

Während es in der Vergangenheit in erster Linie um Aufgaben der Integration ging und die Pennäler finanzielle Unterstützung für gemeinsame Aktivitäten, Anschaffung von Materialien oder auch Vergütung von Arbeitsaufwand und anderem erhielten, geht es bei „Schüler helfen Schülern 2.0“ insbesondere um die Lösung von Problemen beim Online-Lernen, teilt Ulrike Kompch, Programmleiterin der Schule, mit.

Die Stiftung Bildung als Trägerin des Projekts stellt dem Cato erneut Fördergelder zur Verfügung. Mit Teilen des Geldes hat die Schule mobile Endgeräte (Tablets) angeschafft, damit der Zugang zu den in der Regel gemailten Schulaufgaben erleichtert oder ermöglicht wird.

Der Besitzer des Achimer Computer Shops (ASC), Michael Rosenboom, war umgehend bereit, die notwendigen Geräte zu besorgen, und steht den Schülern als kompetenter Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen mit dem Gerät zur Verfügung.

Der Schulverein des Cato, vertreten durch Sabine Pause, unterstützt das Programm und entscheidet gemeinsam mit Ulrike Kompch über die Vergabe der Tablets. Auswahlkriterien sind beispielsweise das bisherige Arbeitsverhalten der Jugendlichen, die Ausstattung mit Hardware zur Bearbeitung der Aufgaben und vieles mehr.

„Wir möchten unsere Schülerschaft in den für sie insgesamt schwierigen Zeiten unterstützen und das tolle soziale Engagement, das sie in der Vergangenheit gezeigt haben, weiter fördern“, erklärt Ulrike Kompch die Zielsetzung des Projekts.

„Es wäre sehr schade, wenn zum Beispiel motivierte und kompetente Schülerpaten nicht mehr helfen können, da ihr Familien-PC durch die Eltern im Homeoffice belegt ist und das eigene Smartphone nicht über notwendige Programme verfügt oder der Bildschirm einfach viel zu klein ist.“

Dort hilft das Programm schnell und unkompliziert mit einer Dauerleihgabe eines Tablets. Die Schülertandems, die keine weitere Hardware benötigen, jedoch zum gemeinsamen Online-Arbeiten andere Programme oder Hilfsmittel benötigen, erhalten ebenfalls Hilfen. Es kann auch der zeitliche Aufwand beim Erklären und Vorlesen vergütet werden.

„Die Möglichkeiten sind sehr weit gefächert und sehr speziell den Bedürfnissen in dieser besonderen Zeit angepasst“, erläutert Sabine Pause vom Schulverein. „Bis Ende April haben wir die Bewerber für das Programm gesichtet, ein schulinterner Aufruf wurde schon versendet. Dann kann es gleich im Mai losgehen“, sagt Kompch erfreut. „Die Tablets sind schon da.“

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