Premiere im Kulturhaus

Schmetterabend-Mitsingparty begeistert besonders Frauen

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Das Publikum stimmt in die stimmungsvollen Lieder ein. Singen macht eben glücklich.

Achim - Draußen vor dem Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) viele Fahrräder mit tiefem Einstieg. Das bedeutet: Drinnen eine Veranstaltung vornehmlich für Frauen. Tatsächlich füllten sie den großen Saal bei der ersten Schmetterabend-Mitsingparty.

Die erste gab es 2008 in Nordrhein-Westfalen. In NRW nennt man Veranstaltungen dieser Art seitdem Rudel-Singen. Sie könnten auch Massen-Karaoke ohne harte Getränke heißen.

Moderiert wurde die Mitsingparty von Sabine Müller, stimmlich geführt und unterstützt von Janina Schwarz. Sie ist professionelle Sängerin. Beeinflusst bei ihrer beruflichen Entscheidung wurde Schwarz während ihrer Schulzeit von Gert Alsleben. Er war ihr Musiklehrer und Chorleiter, vermutlich einer der engagiertesten im Landkreis. Am Dienstagabend war er einer von wenigen Männer im Saal. Alsleben begleitete am Keyboard.

Auftakt mit Nena

Der Mitsingabend begann mit Nenas „99 Luftballons“. Die Textzeilen dazu wurden auf eine Leinwand geworfen, schöne Fotos aus dem Mittleren Westen der USA bei „Country Roads“. „Hey Jude“ braucht keine illustrierenden Bilder, bei „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens hatte jeder sie vor dem geistigen Auge.

Janina Schwarz, Gert Alsleben und Sabine Müller (von links) gaben den Rahmen für die gelungene Veranstaltung.

Außerdem im ersten Teil des Programms: „Stand by your man“, „Skandal im Speerbezirk“, ein Produkt der 80er Jahre und der Neuen Deutschen Welle, oder ABBA´s „Dancing Queen“.

Mit Anlaufschwierigkeiten hatten Schwarz, Müller und Alsleben nicht eine Minute zu kämpfen. Ihre Begeisterung für die musizierenden Partygänger wertschätzte die Musical-Darstellerin: „Ihr seid klasse.“

Befreiende Wirkung

Die offensichtlich befreiende Wirkung des gemeinsamen Singens setzte sich im zweiten Teil des Abends fort. Das Partyvolk sang aus Leibeskräften. Die Titelauswahl war mindestens so bunt wie die Saalbeleuchtung.

Sie reichte von „Über Liebeskummer lohnt sich nicht“ über „Griechischer Wein“ und „Über den Wolken“ bis zu „Time of my life“, „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ oder Grönemeyers „Männer“.

Beschlossen wurde die erste Mitsing-Party im Kasch mit „Thank you for the music“

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