Spannende Schlussziehung der Achimer Stadttombola

Mit Los 28063 zum neuen Auto

Jürgen Hille
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Jürgen Hille präsentiert den Hauptgewinn: einen „VW Up!“

Achim – Ein nagelneuer „VW Up!“ wartet auf seinen Besitzer. Einer von 40 000 Loskäufern der Rotary-Stadttombola Achim kann den weißen Flitzer bald in die heimische Garage fahren. Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin braucht nur schnellstmöglich das Los mit der Nummer 28063 bei der Stadttombola vorzulegen. Diese Glückszahl wurde nämlich bei der Hauptziehung am Samstagmorgen in der Marktpassage ermittelt.

Auch die Besitzer der Losnummern 24250 und 39780 können sich freuen. Auf sie warten als Nächstplatzierte eine Musical-Reise nach Hamburg und ein Großbildfernseher. Ganz die Hoffnung aufgeben sollten auch die Inhaber der weiteren 17 gezogenen Gewinnzahlen nicht. Denn wenn sich die ermittelten Hauptgewinner nicht melden, wird laut Liste nachgerückt – so wie im vergangenen Jahr mehrfach passiert.

Unter den wachen Augen von Notar Bastian Trotzki wurden die Gewinnzahlen gezogen. Als Glücksfee fungierte Erich Brookmann, der gute Geist und Mann für alle Fälle bei der Stadttombola.

Fast alle 40 000 Lose in den 30 Verkaufsstellen im Stadtgebiet waren seit Tagen weitgehend vergriffen. „Am Anfang hatte ich große Bedenken, ob wir alle Lose verkaufen können“, erzählt Jürgen Hille, Präsident des Rotary-Clubs Achim, der die Tombola organisierte. „Aber am Ende hat uns das Interesse der Bevölkerung bestens durch die schwere Corona-Zeit getragen. Dadurch konnten wir sogar wegstecken, dass die Hauptschüler, die uns sonst beim Losverkauf unterstützt haben, diesmal aus Pandemiegründen nicht mithelfen konnten“, so Hille.

Thomas Döring, Vorsitzender des Stadttombola-Vereins, ergänzt: „Ein Anreiz für viele, ihr Glück zu versuchen, war sicherlich der attraktive Hauptgewinn. Doch auch die über 6000 weiteren Preise haben gezogen und etliche Mitbürger erfreut.“ Zum Teil wurden die Preise von der örtlichen Geschäftswelt gespendet, zum Teil wurden sie eingekauft. Insgesamt haben die Gewinne einen Wert von 45 000 Euro. Organisiert wird die Tombola von vielen ehrenamtlichen Helfern.

Die Schlussziehung für die drei Hauptgewinne fand coronabedingt hinter verschlossenen Türen in den Räumen des ehemaligen Sportgeschäfts in der Marktpassage statt. Zahlreiche Zuschauer hatten sich dennoch vor der großen Schaufensterscheibe postiert, um das Geschehen live zu verfolgen. Die Ziehung war so aufgebaut, dass die Top-Gewinnzahl erst mit der allerletzten gezogenen Ziffer feststand. Der ganz große Jubelschrei im Publikum blieb vor Ort jedoch aus. Der Name des Glückspilzes steht noch nicht fest. Laut Rotary-Club haben die Inhaber der Gewinnlose bis zum 10. Januar Zeit, ihre Glücksnummern vorzulegen.

Zahlreiche kleinere Preise sind übrigens auch noch nicht abgeholt worden. Das ist bis zum 8. Januar jeweils von 10 bis 13 Uhr in der Marktpassagen-Ausgabestelle möglich. Danach verfallen die Gewinne und fließen in den Tombola-Erlös mit ein. Dieser dient auch bei der jetzt 14. Auflage gemeinnützigen und/oder wohltätigen Zwecken. 2022 soll es wieder eine Stadttombola geben.

Gewinnzahlen

Die gezogenen Gewinnnummern in der Reihenfolge von 1 bis 20: 28063, 24250, 39780, 23767, 10739, 32657, 36196, 21791, 18236, 05642, 19417, 10641, 31199, 06091, 16544, 27857, 02800, 24748, 19310, 01745 (alle Angaben ohne Gewähr).

Fast wie im Fernsehen: (v.l.) „Glücksfee“ Erich Brookmann zieht Ziffer für Ziffer, Notar Bastian Trotzki hat ein waches Auge auf die Ziehung, Thomas Döring beobachtet das Geschehen und Jürgen Hille (vorne) notiert die Zahlenfolgen der Gewinnnummern vor den Augen eines gespannten Publikums hinter der Scheibe.

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