15. Achimer Chornacht

Rundum gesangsbegeistert an einem großen Fußballabend

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Sehr temperamentvoll ging es gleich los mit der „Crazy Chor Company“ unter der Leitung von Kamila Dunajska. Leicht veränderte Musicalmelodien, „Money Money“ und Udo-Jürgens-Hits wurden angestimmt und sorgten für gute Laune im vollen Saal.

Achim - Einen festen Platz im Terminkalender der Chöre im Landkreis Verden und Umgebung hat die alljährliche Achimer Chornacht vor den Sommerferien im Kasch. Bereits zum 15. Mal präsentierten jetzt regionale Pop- und Jazzchöre mit gut gelaunter Energie und Spaß an Ausdruck und Bewegung ein vielfältiges Programm.

Vor dem Auftritt im „kuscheligen“ Blauen Saal hatte Organisatorin Susanne Groll ein Coaching gesetzt. Von 10 bis 17.30 Uhr standen zwei erfahrene Chor-Trainer den teilnehmenden fünf Singgruppen mit Rat und Tat zur Verfügung: Kamila Dunajska (Stimmbildnerin, Sängerin, Chorleiterin) und Achim Rust (Songwriter, Produzent und Dozent).

Sie vermittelten technische Verbesserungen, das Timing von Tönen oder musikalische und stimmliche Anregungen, die gleich am Abend umsetzbar waren. „Eine Bereicherung für alle“, freute sich Holger Lechterbeck, Chorleiter von „Open Ears“.

Stefanie Waterkamp vom Achimer Jazzkollektiv begrüßte alle in einem trotz Fußball-WM-Konkurrenz voll besetzten Blauen Saal und versprach gleich, das chorbegeisterte Publikum übers sportliche Ergebnis auf dem Laufenden zu halten.

Ebenso ein fester Bestandteil ist die Eröffnung der Chornacht durch die „Crazy Chor Company“ unter der Leitung von Kamila Dunajska und mit Ruth Podlich am Klavier.

Mit leicht veränderten Musicalmelodien sowie „Money, Money“ und Hits von Udo Jürgens sorgte diese Company gekonnt für einen humorvollen und gut gelaunten Konzertbeginn.

Erst der zweite Auftritt und schon eine vielversprechende Entdeckung: Musikstudenten aus Oldenburg unter der Leitung von Louisa Mose und unter dem Chor-Namen „Jacana“.

Der aus Oyten stammende gemischte Chor „D’aCHor“ unter der Leitung von Jörg Albrecht kam mit gut gelaunter Popmusik und einigen, nicht ganz ernst gemeinten, Lebensweisheiten zur Chornacht. Bei „Das Rendezvous“, „Alkohol“ oder Grönemeyers „Mambo“ zeigte der Chor ein abwechslungsreiches Angebot mit lustiger Choreografie. Er beendete seinen Auftritt mit Alpenromantik: „Weit, weit weg“.

Witz, gute Laune sowie eine gehörige Portion Selbstironie kennzeichnen die Damen vom Chor ohne Namen (CHORoNA) aus Bremen unter der Leitung von Martina von Ahsen.

Einige Weisheiten in Liedform gaben sie ans Publikum weiter. Mit „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ – in Männern auch – oder mit „Schuhe“, die nie enttäuschen und immer paarweise ausgehen, boten sie, auch durch ihre ausgeprägte Bühnenpräsenz, sehr hörens- und sehenswerten Beiträge.

Erst ihren zweiten Auftritt hatten neun Musikstudenten aus Oldenburg unter der Leitung von Louisa Mose. A-capella, mit Betonung jeder einzelnen Stimme, und in einem melodiösen Gesamtbild trugen sie ihre selbst arrangierten, ruhigen Lieder vor.

„Jede Stimme ist ein Erlebnis“, war von mehreren Besuchern zu hören. Mit Titel von Billy Joel, Madonna, John Miles oder Alan Menken begeisterten die Oldenburger Studenten das Publikum.

Den Abschluss machte der Ottersberger Chor „Open Ears“ unter der Leitung von Holger Lechterbeck. Er überzeugte mit einem bunten Mix aus Pop, Swing, Jazz, Soul und Gospel. Melodien von George Duke, George Gershwin und Rodger Hodgson, teilweise vom Chorleiter selbst neu arrangiert, wurden durch Soli und Tanzeinlagen angenehm aufgewertet.

Nicht erst in der letzten Sekunde kam bei diesem Chorabend 2018 Begeisterung im Publikum auf, sondern sie begleitete von Anfang an die Gesangdarbietungen im Blauen Saal.

hem

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