We are Riot heimsen bei 13. Offenen Bühne den meisten Applaus ein

Mit Gitarren, ordentlich Bumms und etwas Keyboard

Die Band „We are riot“ Sieger der 13. Offene Bühne im KASCH, von links: Kim van Salzen, Jennifer Bothe, Yannik Waßmann, Paule Winter, Philipp Grote.
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Die Band „We are riot“ Sieger der 13. Offene Bühne im KASCH, von links: Kim van Salzen, Jennifer Bothe, Yannik Waßmann, Paule Winter, Philipp Grote.

Achim - „Save the best for last“ (Heb‘ dir das beste für den Schluss auf) lautet eine Redensart im englischen Sprachraum. Dieses Konzept ging auch auf bei der 13. Offenen Bühne am Dienstag im Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch). We are Riot rockten den Saal als Letzte und das Publikum applaudierte mit einer maximalen Lautstärke von 118,9 Dezibel.

Die Achimer Erfolgs-Konzertreihe mit aufstrebenden Bands aus der Region geht nun bereits ins vierte Jahr, bemerkte Moderatorin Ute Barth-Hajen, die dem zahlreich erschienenen Publikum die einzelnen Gruppen vorstellte. Am Schluss hatten die Zuhörer durch Applaus die Entscheidung zu treffen, welche der vier Bands oder Einzelkünstler eine Zugabe spielen sollte. We are Riot bekamen dabei so viel Zuspruch, dass sie sich nicht nur für die Zugabe, sondern auch für die Spezialausgabe der Offenen Bühne im Dezember qualifizierten.

Den Anfang machte die aus Achim stammende Band „Ab vom Plan“ die aus dem Bandprojekt „Sommergarten“ neu formiert wurde. Mit dem neuen Bassisten wollen sie an die alte Qualität anknüpfen. Sie brachten mit einem eher ruhigen Rock selbst geschriebene deutsche Texte. Ihren Stil beschreiben sie so: „Klingt nicht zu hart, ist alternativ und ist abseits der normalen Wege“. Die Band „Ab vom Plan“ besteht aus Thomas Baum, Schlagzeug, Henrik Harms, Bass, Andreas Cobus, Gitarre/Gesang und Lennart Lindenberg, Saxophon/Gesang.

Gunnar Schönhoff, Singer/Songwriter aus Bremen, der, wie er selbst sagt, Folksongs mit deutschsprachigen Texten singt, betrat als nächster die Bühne. Mit Gitarre und Mundharmonika trug er seine eigenen Gedichte vor. Kritische, ironische oder auch bissig-böse Lyrik. Seinen Auftritt beendete er mit dem Titel „Abhauen“ was auch als „Sich-den-Problemen-verschließen“ interpretiert werden kann. „Meine Texte entstehen dadurch, was mir auffällt – auch an mir selber“, so Schönhoff. Musikalisch ist er von Bob Dylan, Johnny Cash und Funny van Dannen beeinflusst.

Der dritte Interpret ist, wie man so schön sagt, ein „alter Hase“ im Musikgeschäft. Michael Gerdes aus Bookholzberg, seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Bands wie The Ballroom Stompers oder Teenage Music International in Europa unterwegs, als Singer/Songwriter. Seine deutschsprachigen, selbst komponierten Lieder laden zu intensivem Zuhören ein. Melancholische aber auch lebensbejahende Texte trug er mit kräftiger Stimme und exzellentem Gitarrenspiel vor.

Den letzten Act bestritt die Band „We are riot“ aus Bremen. Paule Winter, Schlagzeug, Philipp Grote, Keyboard, Yannik Waßmann, Gitarre, Kim van Salzen, Gitarre/Gesang, Johannes Winter, Bass und Jennifer Bothe, Gesang, haben „Bock“ auf Musik. „Rock mit Gitarren, ordentlich Bumms und ein wenig Keyboard“ – so bezeichnen sie selbst ihre Musik. Dieses Versprechen lösten sie auch uneingeschränkt auf der Bühne ein. Während sie den Saal rockten, waren musikalische Einflüsse von Halestorm und Pink nicht zu verleugnen. Bei der Zugabe zogen sie noch mal alle Register. Mit einem Solo von Jennifer Bothe, begleitet von Philipp Grothe am Keyboard, klang dieser Abend aus.

hem

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