Verdutzte Fahrer müssen in Uesen wenden

Reger Verkehr auf die Vollsperrung zu

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Das Asphaltieren hat unübersehbar schon begonnen und wird heute fortgesetzt. Die ersten Nutzer der neuen Straßendecke über die Brücke waren allerdings nicht auf vier, sondern auf zwei Rädern unterwegs.

Uesen - Osnabrück, Hannover, Osterholz-Scharmbeck, Rotenburg – kaum zu glauben, wie viele Autos mit diesen, aber auch mit Diepholzer und Bremer Kennzeichen gestern nachmittag in Richtung der voll gesperrten Ueser Weserbrücke unterwegs waren.

„Wir wollen nach Weyhe, und nach Angaben unseres Navis müssen wir dazu über diese Brücke“, berichtete ein Paar in einem stattlichen Wohnmobil. Gerade war es vom Osterfeld aus nach links zu Brücke hin abgebogen.

Bis zu zehn Autos stauten sich bisweilen vor der straßenbreiten Absperr-Bake – und es kamen regelmäßig neue hinzu. Für alle Fahrer hieß es dann – in Navi-Sprache ausgedrückt – „Wenn möglich, bitte wenden“.

Das geschah meist ohne großes Murren, und weiter ging es mit der Suche nach dem nächsten befahrbaren Weser- Übergang. Dafür müssen wie berichtet noch bis Dienstag alle den Umweg bis zum Intscheder Wehr oder über Verden weiterfahren.

Info über Vollsperrung erreichte längst nicht alle

Nicht nur in der Zeitung, sondern auch im Radio wurde am Wochenende zwar über die bis Dienstag geltende Vollsperrung der Ueser Brücke informiert. Offenbar aber noch nicht häufig genug und auch nicht mit genügender Reichweite.

Nur Radfahrer und Fußgänger kommen ohne Hindernisse hinüber und herüber, wobei nicht immer nur der neue Weg an der Seite, sondern auch die frisch asphaltierte Fahrbahn schon mit genutzt wurde.

la

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