Ravza-Baum – Zeichen für besseres Miteinander

Aktion von Kamu, Stadt Achim und Kirchengemeinden

Das Wasser zur Pflanzung des Ravza-Baumes kam von oben: (v. l.) Bürgermeister Rainer Ditzfeld, Kamu-Chef Ilhami Yoldas, Imam Ibrahim Durak und Heinrich Wellen, Vize-Vorsitzender des Pastoralrats der katholischen Gemeinde St. Matthias.
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Das Wasser zur Pflanzung des Ravza-Baumes kam von oben: (v. l.) Bürgermeister Rainer Ditzfeld, Kamu-Chef Ilhami Yoldas, Imam Ibrahim Durak und Heinrich Wellen, Vize-Vorsitzender des Pastoralrats der katholischen Gemeinde St. Matthias.

Achim – Ein weiteres Zeichen für ein besseres Miteinander der verschiedenen Kulturen steht jetzt deutlich sichtbar vor dem Bürgerzentrum (Büz). Gemeint ist ein sechs Meter hoher Walnussbaum, der dort von zwei Mitarbeitern des städtischen Bauhofs eingepflanzt wurde.

Initiator der Idee war eine Organisation mit muslimischem Hintergrund. „Wir waren uns aber schnell einig, dass wir da mit dem Kulturverein Achimer Muslime zusammenarbeiten wollen. Daher sind wir froh, dass der Kamu die Kosten und auch die Patenschaft übernimmt“, erklärte Bürgermeister und Mitglied des Kirchenvorstands von St. Laurentius Rainer Ditzfeld am Freitag vor Ort die Absage an die Organisation. Gesagt, getan. Auch der Name für die Pflanze war schnell gefunden – Ravza-Baum. Beide Kulturen finden sich darin wieder: die Bezeichnung der Achimer Moschee und ein deutscher Begriff. Übersetzt bedeutet der Name Rosenbaum.

Ins gleiche Horn stieß auch Ilhami Yoldas, Vorsitzender des Kamu. „An dieser Stelle hat früher das Servicehaus gestanden. Und dort haben damals schon unsere Eltern Wurzeln geschlagen. Daher ist es definitiv ein guter Platz. Ich bin nächstes Jahr ebenfalls bereits 50 Jahre in Achim und hoffe, dass wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen können.“ Ob der Baum Wurzeln schlägt, gilt es nun abzuwarten. Eine Danksagung von Imam Ibrahim Durak dürfte sicherlich helfen.

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