Förderpreisträger des Achimer Kunstvereins zeigen frühe und aktuelle Arbeiten

Raum für junge Kunst in der Hünenburg

Viele der Künstler leben auch heute noch in der Region, wie Stephan Fritsch.
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Viele der Künstler leben auch heute noch in der Region, wie Stephan Fritsch.

Achim – Ein vollkommen neues Ausstellungsformat präsentieren der Achimer Kunstverein und das Haus Hünenburg gemeinsam. Die Vorbereitungen für den geplanten Start am Montag, 29. März, laufen bereits auf Hochtouren. Die Besonderheit: Die Ausstellung mit dem Titel „Raum für junge Kunst“ findet virtuell statt. Erst wenn Besuche im Haus Hünenburg wieder möglich werden, stehen die Türen für einen analogen Kunstgenuss offen.

„Wenn die Gäste nicht zu uns kommen dürfen, gehen wir eben zu ihnen“, erklärt Thorsten Springer, Fotograf und Vorstandsmitglied des Vereins Haus Hünenburg.

Auf diese Weise wollen die Initiatoren verstärkt ein junges Publikum für die Kunst begeistern. Gleichzeitig würden aber davon solche Kunstinteressierte profitieren, die weit entfernt wohnen, nicht mobil sind oder die Wohnstadt aus anderen Gründen nicht verlassen können.

Die Idee zu dieser Ausstellung des Kunstvereins, die ursprünglich im Rathaus stattfinden sollte und wegen der Pandemie zwei Mal verschoben werden musste, entstand während der Planungen zur Feier des 30. Jubiläums des Kunstvereins im vergangenen Jahr. 2005, 2008 und 2011 hatte der Verein Förderpreise für junge Künstlerinnen und Künstler der Region ausgelobt und sie anschließend mit Einzelausstellungen gewürdigt. „Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kunstvereins Achim wollten wir die damaligen Preisträger, die alle bekannte Größen im Kunstbetrieb geworden sind, mit einer gemeinsamen Ausstellung würdigen, indem wir die damaligen Exponate den aktuellen Arbeiten gegenüberstellen“, beschreibt Vorsitzende Marita Lingel die Intention. „Wir hatten Glück und die meisten sagten zu.“ Der Betrachter könne dabei erkennen, ob und wie sich die künstlerische Entwicklung der einzelnen Künstlerinnen und Künstler gestaltet hat.

Als sich abzeichnete, dass der Termin im Rathaus nicht einzuhalten sein würde, kam der Vorschlag von Thorsten Springer, mit der Aktion für einen unbestimmten Zeitraum in das Haus Hünenburg einzuziehen und zeitgleich eine Online-Ausstellung vorzubereiten.

Aktuell kommen derzeit zehn Künstler nacheinander in die Hünenburg an der Schwedenschanze und packen ihre Schätze aus, maximal vier Kunstwerke dürfen das jeweils sein. Thorsten Springer begleitet sie dabei mit Filmaufnahmen und führt Interviews.

Als Erster enthüllte Johann Büsen seine Bilder am Mittwoch, am Donnerstag folgten Milena Tsochkova und Stephan Fritsch. Von den Interviews wissen die Künstler im Vorfeld nichts, unverfälscht und authentisch sollen sie ihre Auswahl vorstellen.

Die Ausstellung wird auf einer eigens dafür eingerichteten Website ab dem 29. März freigeschaltet. Neben den Interviews soll der filmische Beitrag eine Laudatio sowie einen Rundgang enthalten. Weitere Details dazu will der Kunstverein zeitnah bekannt geben.

Von Ingo Schmidt

Milena Tsochkova stammt gebürtig aus Bulgarien und studierte, ebenso wie Künstler-Kollege Fritsch, an der Hochschule für Künste in Bremen.

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