Öffentliche Präsentation

Politik-Projekt: Jugendliche äußern Ideen für Achim

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Lukas Warnecke und Stina Sonka haben in den von Kristin Lindemann geleiteten Workshops Ideen zusammengetragen.

Achim - Stina Sonka und Lukas Warnecke urteilten zunächst wie die meisten in der Gruppe: „Politik ist langweilig.“ Doch dann stellten die beiden 17-Jährigen beim Workshop „Politik als Vorurteil“ im Kasch das Gegenteil fest.

„Wir konnten dort einen ganz anderen Blickwinkel auf Politik werfen und haben uns überlegt, wie Achim für Jugendliche interessanter gestaltet werden könnte.“ Ergebnisse wollen sie nun der Öffentlichkeit mitteilen.

Ideen werden der Öffentlichkeit am 20. Juni präsentiert

Zu der Veranstaltung zum Abschluss des Projekts „Politik als Vorurteil“, das von Kristin Lindemann initiiert wurde, sind nicht nur die örtlichen Ratsfraktionen und Parteimitglieder eingeladen. „Auch alle Interessierten sind am kommenden Dienstag um 18 Uhr im Clubraum des Kasch willkommen“, sagt die 20-Jährige, die im Kulturhaus Alter Schützenhof ein Freiwilliges Soziales Jahr ableistet. „Die Jugendlichen möchten dann ihre Interessen gerne vorstellen und mit Verantwortungsträgern in der Stadt und anderen Erwachsenen darüber diskutieren.“

Zusammen mit rund einem Dutzend anderer Schülerinnen und Schüler aus dem Gymnasium am Markt (Gamma) und von der Realschule, wo Lindenberg die Werbetrommel für ihr Projekt gerührt hatte, besuchten Sonka und Warnecke in den vergangenen Monaten zwei Workshops zu dem Thema. „Zuerst haben wir Ideen gesammelt und überlegt, was man in Achim verwirklichen könnte“, berichteten die beiden Pennäler, die am Gamma einen Politik-Leistungskurs besuchen, gestern bei einem Pressegespräch im Kasch. Mitarbeiterin Silke Thomas, die zugleich die Fraktion der Grünen im Stadtrat führt, gab dabei den Jugendlichen den einen oder anderen Tipp.

Fachdienst: Umsetzung einer einzigen Idee wäre schon ein Erfolg

Zu der Fülle von Vorschlägen, die bei den Arbeitstreffen gemacht worden seien, zählten zum Beispiel, Fahrkarten für Jugendliche im Großraum Bremen zu vergünstigen oder einen Grillplatz als Treffpunkt im Rathauspark zu schaffen. Doch schließlich habe sich die Gruppe auf drei Punkte geeinigt, über die eingehender beraten werden solle.

„In Achim sollte es öfter öffentliche Partys für Jugendliche geben, etwa im Kasch“, nannte Stina Sonka einen Wunsch. „Spannende Kinofilme hier gucken zu können, wäre auch toll“, sagte Lukas Warnecke. Mittags preisgünstig in der örtlichen Gastronomie essen zu können, zählt ebenfalls zu den „Top 3“.

„Wenn nur eine Idee in die Tat umgesetzt würde“, merkte Till Bräkling vom Fachdienst für Kinder und Jugend bei der Stadt an, „wäre das schon ein Erfolg.“ 

mm

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