Pfarrer Guido Busche hält letzten Gottesdienst in der katholischen St. Matthias-Kirche Achim / Danksagungen von Kirche und Politik

„Wir feiern nicht“

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Pfarrer Guido Busche (Mitte, schwarzes Hemd) bekam gestern in der St.-Matthias-Kirche Danksagungen von allen Seiten.

Achim - Nach zwölf Jahren im Dienste der katholischen Gemeinden St. Matthias Achim und St. Paulus Oyten trat Pfarrer Guido Busche gestern Nachmittag vor seine Gemeinde, um Lebewohl zu sagen. Nicht nur im feierlichen Gottesdienst auch in den anschließenden zahlreichen Danksagungen war zu spüren, dass Busche eine Lücke hinterlassen wird. Und das nicht nur, weil Achim nun kein eigenes katholisches Pfarramt mehr hat. Wie berichtet, wird der Verdener Probst Bernd Kösling fortan die Geschicke der Gemeinde leiten, Busche wechselt nach Soltau.

„Mit seiner ruhigen, besonnenen, zuhörenden Art hat er viele Menschen begleitet. Das wird fehlen in Achim“, sagte etwa der stellvertretende Bürgermeister Rüdiger Dürr.

Marina Kortjohann, Pastorin der evangelischen St.-Laurentius-Gemeinde hob hervor, was Busche für die Ökumene bewirkt hatte. Symbolisch überreichte sie dem katholischen Amtskollegen einen Kräuterkorb, der mit perennierenden, also wiederkehrenden Sorten bepflanzt war. „Denn ich glaube, Sie haben auch etwas Dauerhaftes für die Ökumene hier geschaffen.“ Als zentrales ökumenisches Ereignis in Achim nannte der Vorsitzende des ökumenischen Arbeitskreises Hans Georg von Horn ewa den Pfingstmontagsgottesdienst. Busche sei in der Ökumene „über die gute Nachbarschaft hinausgegangen“.

Der Verdener Probst und zukünftige Pfarrer Bernd Kösling betonte, dass Guido Busche der erste Pfarrer in Achim gewesen ist, der den Pastoralrat aufgebaut hat. Während seiner Dienstzeit habe er sowohl den Umbau des Oytener Familiengartens als auch die Erweiterung der Achimer Kita St. Matthias miterlebt und dafür viel Verwaltungsarbeit auf sich genommen. „Schade, dass du gehst, es ist gut, dass es dich gibt“, schloss er seine Danksagung.

Pastoralrat Michael Schötte lobte Busches zurückhaltendes Auftreten in der gemeindlichen Öffentlichkeit und die Fähigkeit, ein guter Zuhörer zu sein. Die Gottesdienste beschrieb er als „unprätentiös und würdevoll“, zugleich „lebensnah verankert und mit theologischem Gehalt“.

Mit einer launigen Rede ernannten die Organisatoren der Ameland-Freizeiten Erich Asmuß und Norbert Gorecki den scheidenden Pfarrer zum Ehrenvorsitzenden des Ameland-Teams. , kommentierten sie seinen Weggang. Gorecki, der auch für die Messdiener-Ausbildung zuständig ist, überreichte dem sprachlosen Busche eine Foto-Collage mit immerhin 70 der 87 insgesamt in zwölf Amtsjahren betreuten Messdiener.

ldu

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