Patienten im Krankenhaus erleben würdige und fröhliche Weihnachtsfeier

„Ach, war das schön“

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Pastor Dietrich Hoffmann gestaltete einen Großteil der Feier.

Achim - Eine würdige Weihnachtsfeier erlebten gestern Nachmittag zahlreiche Patienten des Achimer Krankenhauses. „So gut besucht und schön war sie schon lange nicht mehr“, hieß es beim mit an den Tischen sitzenden Personal in der festlich geschmückten früheren Cafeteria, wo viel gesungen, manche nachdenklich stimmende Geschichte gehört und auch gemeinsam gebetet wurde.

Bevor alle Kaffee, Kuchen und Torte genossen, gab es nämlich ein einstündiges Programm mit gehaltvollen Beiträgen wie auch fröhlicher Note in erheblicher Dosis. Zunächst begrüßte Pastor Dietrich Hoffmann die Anwesenden, die zum Teil sogar mit ihren Betten in den Raum gerollt worden waren, und freute sich über die beachtliche Resonanz auf die Feier, für die vor allem die Sonnenblumen-Damen in der Klinik die Werbetrommel gerührt hatten.

Der Geistliche von der evangelischen St.-Laurentius-Gemeinde, der auch Krankenhaus-Seelsorger ist, erzählte eine Geschichte, die darum kreiste, dass jeder Mensch einen Wert habe. Es gehe darum, sich wichtig zu nehmen, „aber wiederum auch nicht zu sehr“, merkte Hoffmann an. Dann falle es womöglich auch leichter, eine schwere Krankheit zu akzeptieren. Zwischen dem Lese-Vortrag und Gebeten wie dem „Vater unser“ stimmte der Pastor weihnachtliche Lieder an, etwa „Stern über Bethlehem“, die von Michael Stahnke am Keyboard klangvoll begleitet wurden.

Ein Höhepunkt der Feier war der Auftritt des Spatzenchores der St.-Laurentius-Gemeinde. Unter der Leitung von Regine Popp, die nun am Keyboard Platz genommen hatte, sangen die kleinen Mädchen und Jungen viele bekannte Weihnachtslieder, was den Zuhörern, die hin und wieder auch mit einstimmten, ein Lächeln ins Gesicht zauberte. „Ach, war das schön“, meinte eine Patientin am Ende dieses Gastspiels.

Daniela Aevermann, Verwaltungsdirektorin der Aller-Weser-Klinik, brachte die Besucher mit einer Geschichte von „Schnüpperle“ zum Schmunzeln. Darin ging es um einen „Geizknochen“, der sich mit dem Schenken naturgemäß außerordentlich schwer tat.

Schließlich wünschte auch noch Reiner Aucamp, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Achim, der zusammen mit dem Ratsvorsitzenden, Hans-Jürgen Wächter, der Feier beiwohnte, den Patienten baldige Genesung und frohe Feiertage.

mm

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