DLRG baut zum Bezirksjugendtreffen Zeltstadt im Achimer Freibad auf

Im olympischen Dorf der Rettungsschwimmer

Den richtigen Umgang mit dem Rettungsball übten gemeinsam Maren Tillner, Lukas Banschitz, Fenja Heine, Jonas Peters, Johanna Grimm und Alina Lachmund (v.l.). - Foto: Hemmen

Achim - Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) veranstaltete kürzlich ein Bezirksjugendtreffen im Achimer Freibad. Zu Gast waren neun Ortsgruppen, die in 14 Großzelten untergebracht waren.

Zwei Planungstreffen seien dem Bezirksjugendtreffen im Achimer Freibad vorangegangen, so Sebastian Tietjen und Mara Krause, die auch die Lagerleitung übernommen hatten. „Das diesjährige Zeltlager ist im Zeichen der Olympischen Spiele, angelehnt an die Spiele in Brasilien, von der Bezirksjugend Aller-Oste organisiert“, so Tietjen.

Die Ortsgruppen Achim, Bremervörde, Langwedel, Otterstedt, Rotenburg, Scheeßel, Sottrum, Verden und Zeven waren mit insgesamt 120 Personen in der Zeltstadt auf dem Gelände des Achimer Freibads untergebracht. Verpflegt wurde die Gruppe von einem aus allen Ortsgruppen zusammengestellten Küchenteam mit Unterstützung von älteren, aktiven Mitgliedern. Der Burgerimbiss mit Salaten – wegen der Beliebtheit ein Muss – sei dabei wohl die größte Herausforderung, so Tietjen weiter.

Auf dem Programm stand bereits am Anreise- und Aufbautag eine olympische Fackelwanderung durch die Siedlung am Freibad.

Am Samstag nach dem Frühstück standen die Olympischen Spiele – nach Art des DLRG – auf der Tagesordnung. Hierzu hatten sich aus den einzelnen Ortsgruppen verschiedene kleinere Gruppen, die jeweils ein Land repräsentierten, gebildet.

Insgesamt 17 Disziplinen mussten absolviert werden. Unter anderem standen ein Hürdenlauf, Kugelstoßen, ein 3000-Meter-Lauf, Wasserball, Swim-Run-Swim und Turmspringen auf dem Programm. Abgeschlossen wurde der Samstag mit einem Flutlichtbaden mit Wunderkerzen. Für den Sonntag waren nach dem Brunch das gemeinsame Abbauen, die Siegerehrung und die Heimreise geplant. „Natürlich blieb auch genügend Zeit sich kennenzulernen und im Wasser mit dem Riesenkraken zu spielen“, fasst Sebastian Tietjen zusammen.

Dass aber auch das Üben von Rettungsmaßnahmen nicht vergessen wurde, zeigte Alina Lachmund mit ihrer Gruppe, deren Teilnehmer den richtigen Umgang mit dem Rettungsball gemeinsam übten. 

hem

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