Verkehrsgutachten

Neues Gewerbegebiet: Mehr Verkehr auf der Bremer Straße

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Achim - Auf der Bremer Straße (Foto) wird der Fahrzeugstrom zunehmen, wenn das neue Gewerbegebiet samt der Autobahn-Anschlussstelle Achim-West verwirklicht sind. Das ist eine der Kernaussagen des Verkehrsgutachtens zu dem Vorhaben.

Bei angenommenen 2650 Arbeitsplätzen im Gewerbegebiet müsste die Bremer Straße jeden Tag etwa 14500 Autos und damit rund 2000 mehr als bisher schlucken, während die Embser Landstraße vom Verkehr entlastet würde, sagte Verkehrsplaner Ralf Losert vom Büro PGT in der jüngsten Sitzung des Achimer Verkehrsausschusses. Denn für viele, insbesondere Bierdener, läge dann die Anschlussstelle West näher als Achim-Nord. Am stärksten steigen würde das Verkehrsaufkommen allerdings auf der A27. Auf der kurzen Strecke bis zum Bremer Kreuz wären dann laut Losert 3800 zusätzliche Pkw und Lkw unterwegs, bei angenommenen 4000 Arbeitskräften sogar 4800 mehr als bisher. Langgezogene Abbiegespuren auf diesem Teilstück für Kfz, die in und von Richtung Hamburg und Osnabrück auf der A1 unterwegs sind, sollen Staus vermeiden helfen. „Der Charme des Ganzen ist, dass das städtische Verkehrsnetz wenig belastet wird“, urteilte Losert. Annameta Rippich (CDU) befürchtete dennoch „Probleme auf der Kreuzung am Krankenhaus und zum Gewerbegebiet Bierden“. Peter Bartram (Grüne) „hätte mit wesentlich mehr Entlastung für die Uphuser Heerstraße gerechnet“; 8000 statt 14000 Autos seien immer noch eine Menge. 

 mm 

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