„Nachfrage stark gestiegen“

19 der 24 neuen „Plattenbauten“ sind bewohnt

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Die neue Reihenhaussiedlung auf der einstmals grünen Wiese hinter dem Bürgerzentrum im Magdeburger Viertel ist im vorigen Sommer fertig geworden. Fünf Objekte stehen noch leer.

Achim - Der hässliche Betonklotz „Schwarzer Container“ an der Leipziger Straße ist schon lange verschwunden. Aber es gibt auch keine grüne Wiese mehr im Dreieck zwischen Annaberger und Magdeburger Straße. Im Rücken des Bürgerzentrums sind in den beiden vergangenen Jahren insgesamt 24 Reihenhäuser entstanden.

Viele davon stünden allerdings leer, behauptet ein Viertelbewohner gegenüber der Redaktion und schiebt hinterher: „Kein Wunder, die sehen ja auch aus wie die Plattenbauten früher in der DDR.“ Zudem seien die Häuser „zu teuer“.

Und wie ist es wirklich? Die Redaktion fragte beim Bauträger, der Deutschen Reihenhaus AG in Köln, nach.

19 der 24 Objekte seien verkauft, informiert Pressesprecher Achim Behn. Fünf Reihenhäuser, die Wohnflächen zwischen 116 und 141 Quadratmetern in drei Geschossen sowie jeweils einen eigenen Garten bieten, sind also noch zu haben.

Diese Häuserfront erstreckt sich entlang der Leipziger Straße. Sie bietet zweifellos ein freundlicheres Bild als zu Zeiten des Betonklotzes „Schwarzer Container“, der dort bis zur Jahrtausendwende stand.

Behn geht davon aus, dass das nicht mehr lange der Fall sein wird. „Die Nachfrage ist in den letzten Wochen enorm gestiegen“, sagt er. „Gerade junge Familien mit kleinen Kindern suchen eine ruhige Wohnlage.“

Plattenbauten? „Wir bauen tatsächlich mit Fertigbetonteilen, insofern ist diese Bezeichnung nicht ganz verkehrt“, antwortet der Pressesprecher. „Wände, Decken, Treppen und Dächer werden seriell vorproduziert.“ Nur so könnten die Reihenhäuser für rund 200 000 Euro angeboten werden, „das ist doch recht kostengünstig“. - mm

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