Aus für die beantragten Hunde-Freilaufplätze

Neue Blumenwiesen gegen Artensterben: Achim legt los

Zwei von mehreren möglichen Blumenwiesen-Standorten: Auf dem Spielplatzgelände an der Eckstraße (links) und am Meßterfeld in Uesen. Fotos: Stadt Achim

Achim – Ehemalige städtische Spielplatzflächen werden zu Blumenwiesen. Ab kommender Woche beginnen Kräfte des Bauhofs mit dem Einsäen. Angesichts des weltweiten Artensterbens, kürzlich Hauptthema einer internationalen Konferenz, leistet Achim hier einen kleinen Beitrag speziell zum Insektenschutz.

Mit der Umsetzung des entsprechenden Ratsbeschlusses verändere sich außerdem „das Erscheinungsbild des öffentlichen Stadtgrüns“, was wiederum die Qualität des Wohnstandorts Achim steigere.

So steht es in einer Beratungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Bauunterhaltungsausschusses am Dienstag, 14. Mai, um 17 Uhr im Rathaussaal. Dort stehen un- ter anderem die Blumenwiesen auf der Tagesordnung.

Heute wächst auf den betreffenden Flächen von insgesamt rund 6000 Quadratmetern überwiegend Rasen. Es geht dabei nicht nur um frühere Spielplatzbereiche, sondern auch um grüne Inseln inmitten der Verkehrskreisel im Gewerbepark Uesen, um Seitenräume an den stadteigenen Wirtschaftswegen oder auch an der Landesstraße zwischen der Autobahnanschlussstelle Achim-Nord bis Freibad-Kreisel.

Grünflächen städtischer Kindergärten und Schulen kommen ebenfalls in Frage –aber nur eingeschränkt. Die Sicherheit spielender Kinder darf natürlich nicht durch Ansiedlung von Bienen und Wespen gefährdet werden.

Laut Kostenschätzung des Bauhofs wird die Umgestaltung zu Blumenwiesen „einen Einmalaufwand von ca. 15 000 Euro verursachen“.

Alle Arbeiten könnten mit eigenem Personal und Maschinenpark erledigt werden, und nur das Saatgut müsste für geschätzte 400 Euro eingekauft werden.

Zum Jahresende 2020 soll dann ein Erfahrungsbericht mit Angaben auch zum tatsächlichen Kostenaufwand vorgelegt werden.

Ein von dem fraktionslosen Ratsherren Larne Sprenger beantragtes Vorhaben müsste allerdings zu den Akten gelegt werden. Sprenger hatte vor einigen Wochen beantragt, mehr Freilaufflächen für Hunde in Achim zu schaffen. Seine Idee: Ehemalige städtische Spielplätze könnten dafür bereitgestellt werden.

Der Ratsbeschluss zu den Blumenwiesen habe jedoch Vorrang, machte auf Nachfrage dieser Zeitung Steffen Zorn, der Chef des Bauressorts in der Stadtverwaltung, deutlich.  la

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